Werner Faymann

Sebastian Kurz polarisiert, in Europa und zuhause in Österreich. Die Kritiker hängen ihm das Wort des Jahres um – den „Schweigekanzler“. Dahinter steckt eine Kommunikationsstrategie, die seinen Erfolg erst möglich macht.

Sebastian Kurz polarisiert, in Europa und zuhause in Österreich, wo er seit genau einem Jahr regiert. Die Kritiker hängen ihm das Wort des Jahres um – den "Schweigekanzler". Dahinter steckt eine Kommunikationsstrategie, die seinen Erfolg erst möglich macht.

Mit der neuen Regierung dürfte der Kuschelkurs zwischen Wien und Berlin vorbei sein. Kanzler Sebastian Kurz setzt auf Annäherung Viktor Orbán und Co. Das kann eine Gefahr sein – aber auch eine Chance.

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz liegt seit Monaten in den Umfragen auf dem ersten Platz. Aber wird er auch Kanzler? Historiker und Wien-Korrespondent Stephan Löwenstein warnt vor voreiligen Schlüssen.

Der Verlust der Kanzlerschaft wäre für die Sozialdemokraten zunächst ein massiver Schock. Auf lange Sicht könnten die Genossen aber auf der Oppositionsbank neu erstarken. 

Manche nannten ihn zum Amtsantritt "Alpen-Obama". Christian Kern wirkt smart, elegant, eloquent. Österreichs Kanzler gilt als Macher. Doch nach seinem ersten Jahr im Amt ist Rot-Schwarz am Ende.

Ein Burgfrieden in der Wiener SPÖ, erfreuliche Umfragedaten, die geschliffene Rhetorik des Parteichefs und Kanzlers: Das alles gehört zum neuen Kurs der österreichischen Sozialdemokraten, der eine Kooperation mit den Rechtspopulisten zumindest möglich machen soll.

Das Jahr 2016 brachte einige spektakulären Rücktritt mit sich. Desirée Treichl-Stürgkh, Johanna Mikl-Leitner, Werner Faymann und Christian Fuchs – sie alle sagten in diesem Jahr Adieu. Wir blicken zurück.

Bundespräsident a.D. Heinz Fischer sieht im ORF-Interview keine Spaltung im Land, dafür die Regierung mit Kern auf dem richtigen Weg. Die Asylpolitik sei erfolgreich, der Terrorismus werde nur eine Episode bleiben.

Vor einem halben Jahr hat Christian Kern das Bundeskanzleramt übernommen. Was hat Kern gegenüber Faymann verändert? Was macht er anders oder gar besser? Ein Überblick.

Wie zerrüttet ist die österreichische Regierung? Stehen Neuwahlen kurz bevor? So tief wie heute waren die Gräben zwischen SPÖ und ÖVP schon lange nicht mehr, scheint es.

Die Anzeige der FPÖ gegen die Flüchtlingspolitik der Regierungsmitglieder ist eingestellt worden. Die Freiheitlichen hatte unter anderem Vorwürfe gegen die damalige Innenministerin Mikl-Leitner und Kanzler Faymann erhoben.

Werner Faymann hat einen neuen Job: Der Ex-Bundeskanzler konzentriert sich künftig auf den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit. Sein neuer Arbeitgeber ist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Wenige Wochen nach seinem Rücktritt hat sich Werner Faymann beruflich neu orientiert. Der ehemalige Bundeskanzler ließ sich im Lobbyingregister eintragen.

Das Polit-Parkett ist glatt. Österreichs neuer Kanzler hat sich auch ohne Erfahrung in hohen politischen Ämtern schnell eingewöhnt. Christian Kern paart selbstsicheres Auftreten mit politischen Visionen. Doch mit einer Rede hat er bereits erstes Porzellan zerschlagen.

Christian Kern ist ab sofort offiziell Österreichs Bundeskanzler, spart in seiner ersten Pressekonferenz nicht mit kritischen Worten und macht seine Ziele für die kommenden Monate deutlich.

Christian Kern als neuer österreichischer Bundeskanzler so gut wie fix

Kurze Zeit nach Werner Faymanns Rücktritt gehen die Spekulation über den Nachfolger in die Vollen. Als heiße Kandidaten werden Christian Kern, Gerhard Zeiler und Andreas Schieder gehandelt. Die Anwärter im Portrait.

Zukünftig wird ein neuer Bundeskanzler die Geschicke Österreichs lenken. Wir geben einen Ausblick darauf, was sich in der SPÖ nach Faymanns Abgang ändern muss und ob sich der Rücktritt auf die Bundespräsidentenwahl auswirken wird.

Politische Überraschung am Montag: Werner Faymann hat alle seine Funktionen zurückgelegt und seinen Rücktritt als Bundeskanzler und SP-Parteichef bekannt gegeben. Was bedeutet der Rücktritt für die SPÖ und wie geht es innenpolitisch weiter?

Werner Faymann tritt als Bundeskanzler und SPÖ-Chef zurück. Das hat Faymann heute bekannt gegeben.

Bundeskanzler Werner Faymann schließt eine Koalition mit der FPÖ weiter kategorisch aus. Allerdings will er eine "Strategiegruppe" einrichten, um über den Umgang mit der Partei zu diskutieren. Kritik kommt indes von ÖGB-Chef Erich Foglar: "Man kann die 35 Prozent Hofer-Wähler nicht ins rechte Eck rücken."

Wiederholt werden innerhalb der eigenen Partei Rufe nach Werner Faymanns Rücktritt laut. Nun setzt sich der SPÖ-Parteivorsitzende zur Wehr. Für ein Interview in der ZiB1 holt er sich Wiens SPÖ-Chef Michael Häupl zu Hilfe.

Das "blaue Wunder" der Bundespräsidentenwahl hat die SPÖ kräftig durchgeschüttelt. Von einheitlichem Auftreten kann im Moment keine Rede sein. Die einen fordern offen den Rücktritt von Parteichef und Bundeskanzler Werner Faymann, andere plädieren für eine Vorverlegung des Parteitages.

Die österreichische Regierung will den härteren Kurs in der Flüchtlingskrise fortsetzen. So wird das Parlament voraussichtlich eine Verschärfung des Asylrechts beschließen. Die Grenzkontrollen am Brenner rücken näher.