Ein ziemlich ungewöhnliches Ambiente haben Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für ihr jüngstes Arbeitsgespräch gewählt. Das Kanzleramt veröffentlichte am Mittwoch Fotos der beiden Spitzenpolitiker mit Weinbegleitung bei einem Wiener Heurigen in Neustift am Walde.

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Beim letzten Termin der beiden in der Hofburg sei vereinbart worden, dass man sich nach der schwierigen Phase in der Coronakrise auch einmal in "lockerer Umgebung" beim Heurigen treffen wolle, erklärte Van der Bellens Sprecher gegenüber der APA. Im Gastgarten des Heurigen Fuhrgassl-Huber im 19. Wiener Gemeindebezirk kamen Dienstagabend Van der Bellen, begleitet von seinem Büroleiter Oliver Korschil und Politikberater Lothar Lockl, und Kurz, begleitet von seinem Kabinettschef Bernhard Bonelli, zu Weißwein und Schweinsbraten zusammen.

Sperrstunde im Blick

Die Stimmung zwischen den Herren dürfte den Fotos zufolge entspannt gewesen sein. Man habe bei einem "netten Austausch" das bisherige Jahr Revue passieren lassen, hieß es auf Nachfrage aus dem Kanzleramt. Themen des Abends waren laut Präsidentschaftskanzlei unter anderem die Coronapandemie und die daraus folgende Wirtschaftskrise, EU-Materien und die Klimakrise. Es habe sich um einen "sehr guten Austausch" gehandelt.

Die Zeit übersehen hat das Staatsoberhaupt diesmal - anders als im Mai, als er mit seiner Frau nach der verordneten Corona-Sperrstunde im Gastgarten eines Italieners in der Wiener Innenstadt von der Polizei erwischt worden war - nicht. Auf die Frage, ob die Sperrstunde beim Heurigenbesuch eingehalten wurde, versicherte Van der Bellens Sprecher: "Ja, natürlich."  © APA

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