Das Wahljahr 2017

Alle Informationen rund um die Bundespräsidentenwahl, die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahl 2017 im Herbst. Hier finden Sie Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise der Frankreich-Wahl sowie der Wahl in den Niederlanden.

Der von der ÖVP-FPÖ-Koalition geplante "Familienbonus Plus" soll die Steuerlast pro Kind und Familie um 1.500 Euro senken. Dennoch bleiben noch viele Fragen offen.

Die erste Auslandsreise von Österreichs designiertem Bundeskanzler Sebastian Kurz führt nach Brüssel. 

Sieben Wochen wurde verhandelt - nun steht die Koalition von Konservativen und Rechtspopulisten in Österreich. Die Parteien wollen Verkrustungen im System aufbrechen und Steuern senken. Die Mitgliedschaft in der EU soll weiterhin fest verankert sein.

Der Bundesparteivorstand der ÖVP hat das Koalitionsprogramm sowie das neue Regierungsteam einstimmig angenommen. Das gab der zukünftige Bundeskanzler Sebastian Kurz nach der fast dreistündigen Sitzung am Samstag bekannt.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben Samstagfrüh Bundespräsident Alexander Van der Bellen über den Abschluss der Koalitionsverhandlungen informiert. 

Sie werde jetzt an der Bildung einer stabilen Regierung arbeiten, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Parteitag der CSU in Nürnberg.

Der nächste Schritt zu einer erneuten großen Koalition ist getan. Die SPD hat sich dafür entschieden, mit der Union Sondierungsgespräche zu führen.

Die SPD ringt um eine Entscheidung: Grünes Licht für Sondierungen mit Kanzlerin Merkel? Die Union will aber nur über eine "GroKo" und nicht über "KoKo" und Co. verhandeln. Ein Problem für SPD-Chef Schulz. Im Hintergrund wird schon ein Jamaika-Neuanlauf ins Spiel gebracht.

"Mission impossible" für Merkel? Wenn die Kanzlerin am Mittwoch mit den Chefs von SPD und CSU in kleiner Runde zusammenkommt, müssen erstmal Hürden beiseite geschoben werden. Einfach wird das nicht.

Mühsam hat sich die SPD bei ihrem Parteitag in Berlin zu ergebnisoffenen Gesprächen mit CDU und CSU durchgerungen. Jetzt richten sich die Augen auf die Union - und die Kanzlerin. GroKo ja oder nein?

Die Partei von Nicolas Sarkozy ist nach den Wahldebakeln angeschlagen und hat prominente Köpfe an Präsident Emmanuel Macron verloren. Der neue Parteichef will mit klarer Kante dagegenhalten - er steht für eine bürgerliche Rechte, die "wirklich rechts" ist.

Der neue Bürgermeister der Stadt Salzburg heißt Harald Preuner (ÖVP). 

Matthias Strolz warnt vor Sebastian Kurz und dessen Regierungskurs: Der ÖVP-Chef erinnere ihn an den eins "liberalen Posterboy" Viktor Orban.

Das hat der SPD-Vorsitzende Martin Schulz auf eine Aussage des CSU-Politikers Alexander Dobrindt geantwortet. Schulz äußerte sich zum Abschluss des SPD-Parteitags in Berlin.

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend hat FDP-Chef Christian Lindner deutlich an Zustimmung eingebüßt, sogar bei den eigenen Anhängern. Ein deutliches Plus konnte er nur bei AfD-Wählern verzeichnen. Ein Politologe erklärt die Ursachen.

Die Diskussion um den 12-Stunden-Tag geht in die nächste Runde: Die Arbeiterkammer Oberösterreich warnt vor ihrer Ansicht nach "fatalen Auswirkungen", sollte die von ÖVP und FPÖ ausverhandelte Neuregelung tatsächlich kommen.

Laut August Wöginger ist der 12-Stunden-Tag nur eine "Weiterentwicklung des bestehenden Systems". Man schaffe lediglich Möglichkeiten, die Arbeitszeit auszuweiten.

Jamaika war gestern, morgen könnte wieder GroKo sein. Nach dem Parteitag der SPD treffen sich die Spitzen von Sozialdemokraten und Union schon am Mittwoch zu ersten Sondierungen. Beim Parteitag hatte sich die SPD mühsam zu dem Schritt durchgerungen.

Die SPD hat Martin Schulz erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Der 61-Jährige erhielt am Donnerstagabend in Berlin 81,9 Prozent der Stimmen, nachdem der Parteitag kurz vorher mit großer Mehrheit Gesprächen mit der Union über eine Regierungsbildung zugestimmt hatte.

Nach stundenlanger Debatte hat sich der SPD-Parteitag für ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU über eine Regierungsbildung ausgesprochen.

Die Stärkung der EU ist eines der zentralen Ziele, die SPD-Chef Schulz auf dem Parteitag ausgibt. "Europa ist unsere Lebensversicherung", sagt er. Sein Zeitplan für Reformen ist ehrgeizig. Doch bevor Schulz' Blick in die Zukunft geht, spricht er noch einmal über die Wahl-Schlappe - und entschuldigt sich.    

Gespräche mit der Union oder Absage an die große Koalition? Die SPD entscheidet, wie es im Drama um die Regierungsbildung weitergeht. Der Widerstand gegen eine große Koalition ist massiv. Die Jusos warnen vor einer "Verzwergung" der SPD.

Die SPD ist tief verunsichert - sie will keine große Koalition. Aber in ganz Europa wächst der Druck, dass Deutschland wieder eine stabile Regierung bekommt. Beim Parteitag kommt es zum Showdown.

Er arbeitete für Altkanzler Schröder und gehört den konservativen Seeheimern an: Jetzt soll Lars Klingbeil das Gesicht der neuen Sozialdemokratie werden. Kann er es für die SPD richten?

Gibt der SPD-Parteitag ab Donnerstag grünes Licht für ergebnisoffene Gespräche mit der Union über eine neue Regierung? Selbst wenn er das tut: Es bleiben hohe Hürden.

Wird Heinz-Christian Strache eine Art "Superminister" und sind die Ministerien schon verteilt? Die ÖVP dementiert - aber nicht ganz glaubwürdig.

Ein möglicher Angelobungstermin für die neue Regierung kursiert schon seit vergangener Woche. Der ORF hat in der "Zeit im Bild 24" nun eine Liste der möglichen Ministerposten für die FPÖ vorgestellt. Die ÖVP dementierte umgehend.

Der ORF hat eine Liste zugespielt bekommen, in der die meisten Posten bereits besetzt sind. Vonseiten der Verhandler wird dementiert, dass Ressorts bereits vergeben seien.

Der wochenlange Machtkampf in der CSU ist vorerst gelöst. Doch ob das der Kanzlerin bei der quälenden Regierungsbildung hilft, ist offen. Jeder im neuen christsozialen Spitzentrio hat eigene Interessen.

Die Frage nach einem Wechsel nach Berlin ließ er offen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in den kommenden vier Jahren erneut von einer großen Koalition regiert wird, ist ein kleines Stückchen gestiegen. Die SPD-Parteiführung will mit der Union ergebnisoffene Gespräche führen.

Regierungsbildungen sind eine sensible Angelegenheit. Große Koalitionen erst recht. Eine Nachricht kommt da besonders ungelegen.

Martin Schulz hat vehement dementiert, dass sich die SPD mit der Union über die Aufnahme von GroKo-Gesprächen geeinigt habe. Er richtete dabei auch klare Worte an Kanzlerin Angela Merkel.

Die SPD zeigt immer mehr Bereitschaft, mit der Union in eine erneute große Koalition zu gehen. Die Partei-Spitze will sich dafür auf dem Bundesparteitag grünes Licht geben lassen. Ein "Bild"-Bericht, wonach es bereits eine Verständigung über Gespräche gebe, wurde zurückgewiesen.

Nicht nur für die SPD, auch für CDU und CSU könnte eine Neuauflage von Schwarz-Rot gefährlich werden. Viele Mitglieder haben genug von Kompromissen – und auch die AfD könnte profitieren.

Das Jamaika-Aus setzt Union und SPD unter Druck - doch die Stimmung zwischen den Parteien ist vergiftet. Vor dem Treffen beim Bundespräsidenten verschärfen die Sozialdemokraten den Ton.

Nun deutet also doch alles auf eine Wiederauflage der Großen Koalition hin. Das Vorgeplänkel hat bereits begonnen. Führende SPD-Politiker stellen Forderungen auf, die CDU wiegelt gleich einmal ab. Wo droht Streit? 

Kein gutes Zeichen für die große Koalition: Gegen den Willen der SPD stimmt die Union einer längeren Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat zu. Ein "schwerer Vertrauensbruch", sagt SPD-Fraktionschefin Nahles.

Kanzlerin Angela Merkel hat der SPD ein Gesprächsangebot über eine mögliche große Koalition unterbreitet. Sie macht aber auch klar, dass solche Gespräche auch Kompromisse erfordern.

Die Union will nach dem Scheitern von Jamaika Gespräche mit den Sozialdemokraten aufnehmen. Das könnte allerdings noch etwas dauern.  SPD-Vize Stegner warnte vor zu großer Eile bei der Regierungsbildung.

Die Bürger sind für die Koalition. Die SPD stellt jedoch Forderungen.

Woche der Weichenstellung: Union und SPD peilen die nächste GroKo an - und markieren schon mal eifrig ihre Positionen. Ob das Gespräch mit dem Bundespräsidenten Klarheit schafft?

Bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt Salzburg am Sonntag gab es wie erwartet keinen Kandidaten, der gleich auf Anhieb die absolute Mehrheit erreicht hätte. 

Gespräche über die Bildung einer neuen Großen Koalition rücken näher - auch wenn beide Seiten nicht gerade aufeinander zustürmen. Während die SPD mit sich selbst ringt, macht die Union klar: Um jeden Preis gehen wir nicht in die GroKo.

Jamaika war einmal, Kenia ist ein Hirngespinst, jetzt kommt erst einmal Bellevue. Der Bundespräsident will sehen, wie die Chancen für eine neue GroKo sind. Vor allem Merkel und Seehofer wollen die. Die SPD treibt hingegen erst einmal die Preise hoch.

Ein mögliches CDU/CSU- und SPD-Bündnis wird nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen einer Umfrage zufolge plötzlich gut bewertet. Such Union und SPD können in der Wählergunst zulegen. 

In Bayern tobt ein Machtkampf. Mittendrin CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer. Zahlreiche Stimmen in der Partei fordern seinen Rückzug. Beinahe hätte Kanzlerin Angela Merkel für sein politisches Überleben gesorgt.

Bekenntnis zu einem Bundeshaushalt ohne neue Schulden, Änderungen beim Soli und höheres Kindergeld: Kaum hat sich die SPD offener für eine Große Koalition gezeigt, stellt Kanzlerin Merkel erste Bedingungen.

Seit 2008 ist Horst Seehofer CSU-Chef und Ministerpräsident. Gerne kokettiert er mit der Geschichte, dass er nie beide Ämter haben wollte. Dass sie auch künftig in der Hand einer Person bleiben, ist unwahrscheinlich. Dazu gibt es zu viele Kandidaten.

Die FDP hat nach dem Platzen der Jamaika-Verhandlungend en schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Vor allem die Grünen arbeiten sich an den Liberalen ab. Nun reagiert FDP-Vize Wolfgang Kubicki.