Extrembergsteiger Reinhold Messner (73) würde mit dem konservativen Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl, Sebastian Kurz, nie auf den Berg gehen.

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"Ich habe es immer abgelehnt, mit Leuten auf den Berg zu gehen, denen ich nicht vertraue", sagte der gebürtige Südtiroler der italienischen Zeitung "La Stampa" (Donnerstag).

Van der Bellen wendet sich mit Botschaft an alle Österreicher.


"Im Fall des wahrscheinlichen neuen österreichischen Kanzlers habe ich Nein gesagt, weil ich mich in keiner Weise an diese Person binden möchte. Ich bin nicht bereit, für einen Mann Werbung zu machen, dem ich politisch nicht vertraue."

Messner "gefallen Extreme in der Politik nicht"

Kurz hatte laut Medienberichten eine entsprechende Anfrage an Messner gestellt.

Alle Politiker hätten die freie Wahl, in die Berge zu gehen, um Stimmen zu bekommen, so Messner, der schon mehrmals mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Wandern war.

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"Aber nicht mit mir. Mir gefallen die Extreme in der Politik nicht. Es ist in den 30er Jahren passiert, dass sich bestimmte Alpinisten in Deutschland Hitler zur Verfügung gestellt haben, ich mag das nicht, ich mag mich an keine Politik binden, die ich nicht teile."

In einer aktuellen Umfrage von "Meinungsraum.at" exklusiv für GMX.at liefern sich Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Noch immer wissen fast 20 Prozent der Wahlberechtigten, nicht, welcher Partei sie am Sonntag ihre Stimme geben werden.



© dpa