Wahlen Frankreich 2017

Bei der Präsidentschaftswahl 2017 wählt Frankreich zum elften Mal den Staatspräsidenten der Französischen Republik. Der erste Wahlgang fand am 23. April statt und führte den liberalen Emmanuel Macron sowie die Rechtspopulistin Marine Le Pen in die Stichwahl um das Präsidentenamt am 7. Mai. Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon erreichte rund 19,6 Prozent. Sein konservativer Widersacher François Fillon kam auf knapp 20 Prozent. Fillon kündigte an, in der Stichwahl für Macron zu stimmen. Mélenchon gab zunächst keine Empfehlung ab. Der Kandidat der regierenden Sozialisten, Benoît Hamon, lag abgeschlagen auf dem fünften Platz. Der Staatspräsident wird direkt vom Volk gewählt. Im ersten Wahlgang musste ein Kandidat die absolute Mehrheit aller Stimmen erlangen.

Bei der Gedenkfeier für einen getöteten Polizisten will der scheidende französische Staatschef Hollande an die beispiellose Terrorserie erinnern, die das Land seit gut zwei Jahren erschüttert. Sein Nachfolger steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat vorübergehend den Vorsitz des rechtspopulistischen Front National (FN) niedergelegt, um sich auf ihre Präsidentschaftskandidatur zu konzentrieren. 

Emmanuel Macron geht als Favorit in die Stichwahl um das französische Präsidentenamt. Aber eine niedrige Wahlbeteiligung in der zweiten Runde könnte seiner rechtspopulistischen Konkurrentin Marine Le Pen in die Hände spielen.

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande hat seine Wahlempfehlung für die Stichwahl um seine Nachfolge abgegeben. Wie erwartet ruft Hollande das französische Volk dazu auf, seine Stimme dem parteilosen Kandidaten Emmanuel Macron zu geben.

Paris, ein Tag nach dem ersten Urnengang in Frankreich. Es herrscht traumhaftes Frühlingswetter nach dem politischen Gewitter. Doch nach dem Wahlkampf ist vor dem Wahlkampf. Das Duell Le Pen-Macron polarisiert. Wir waren in der französischen Hauptstadt unterwegs und haben für Sie Stimmen und Stimmung eingefangen.

Nach dem Brexit-Schock und der Wahl von Donald Trump in den USA betrifft auch die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich Europa. Worauf läuft die Stichwahl tatsächlich heraus? Und was wären die Konsequenzen für Europa und Deutschland? Es steht viel auf dem Spiel.

Am 8. Mai hat Frankreich die Wahl: Wer wird der neue Präsident des Landes? Marine Le Pen oder Emmanuel Macron? Die Kandidaten könnten verschiedener nicht sein.

Ein Riss geht durch Frankreich - und das nicht nur im übertragenen Sinne. Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Beinahe die Hälfte des Landes hat in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen mehrheitlich für die Rechtspopulistin Marine Le Pen gestimmt. Die andere, etwas größere Hälfte für den sozialliberalen Reformer Emmanuel Macron.

Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen - das ist das Ergebnis der Wahl in Frankreich. Damit steht fest: Die Grande Nation entscheidet mit der Stichwahl am 7. Mai über die Zukunft Europas.

Die erste Runde der Wahl in Frankreich ist entschieden. Am 7. Mai stehen sich sich Emmanuel Macron und Marine Le Pen in der Stichwahl um das höchste Amt des Landes gegenüber.

Frankreich hat entschieden: Der liberale Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen ziehen in die Stichwahl um das Präsidentenamt ein. Der Wahlabend im Überblick. 

EU-Feindin gegen Europa-Freund: Die Rechtspopulistin Le Pen trifft in der Stichwahl um das französische Präsidentenamt auf den Polit-Jungstar Macron. Im Finale geht es auch um die Zukunft des Kontinents.

Mehrere Hundert Antifaschisten haben am Wahlabend in Paris randaliert. Es wurde mit Flaschen und Knallern geworfen, die Polizei musste massiv einschreiten.

Frankreichs V. Republik wird durch die Verfassung von 1958 bestimmt. Sie stellt den Präsidenten in den Mittelpunkt der Exekutive. Dessen zentrale Rolle als Staatsoberhaupt mit Regierungsvollmacht unterscheidet das politische System von anderen parlamentarischen Systemen in Europa.

Anschläge und Jobmangel: Frankreich ist schon lange ein Land im Krisenmodus. Das führt zu einer brisanten Stimmungslage und hilft der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Doch nicht alles ist grau.

Folgt nach Brexit und Donald Trump nun ein politisches Erdbeben in Frankreich? Was Marine Le Pen in die Hände spielt - und was gegen einen Erfolg bei der Präsidentenwahl spricht.

Am Sonntag sind die Franzosen zur ersten Runde der Präsidentschaftswahl aufgerufen. Was bewegt das Land? Eindrücke aus Straßburg.

Mit zornigen Reden und radikal linken Positionen ist Jean-Luc Mélenchon kurz vor der französischen Präsidentenwahl im Aufwind. Besonders hat der 65-Jährige es auf Deutschland abgesehen.

Mit dem ersten von zwei Wahlgängen beginnt am Sonntag die Präsidentschaftswahl in Frankreich - und damit eine Abstimmung über die Zukunft Europas. Wer sind die aussichtsreichsten Kandidaten? Was versprechen Sie? Und welche Folgen hätte ihre Wahl für Deutschland und die EU? Ein Überblick: 

Was käme auf die EU und Deutschland zu, wenn Le Pen oder Mélenchon die französische Präsidentschaftswahl gewönne? Was, wenn der Frexit kommt? Es steht eine Menge auf dem Spiel.

Viele hatten es befürchtet, nun ist es passiert: Kurz vor der Präsidentenwahl stirbt ein Polizist auf den weltbekannten Pariser Champs-Élysées bei einem Mordanschlag. Zwei weitere Beamte werden verletzt.

Am Sonntag stimmt Frankreich über einen neuen Präsidenten ab. Die wichtigsten Informationen zum Ablauf der Wahl:

Fünf Tage vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich haben die Sicherheitsbehörden mit der Festnahme von zwei Verdächtigen nach eigenen Angaben einen Anschlag vereitelt. Die "radikalisierten" Männer hätten "in den kommenden Tagen" zuschlagen wollen, sagte Innenminister Matthias Fekl am Dienstag in Paris.

In einer teils hitzig geführten TV-Debatte haben Frankreichs Präsidentschaftskandidaten über Europa und eine Reihe innenpolitischer Themen gestritten. So griff der parteilose Mitte-Kandidat Emmanuel Macron am Dienstagabend die Rechtspopulistin Marine Le Pen für ihre Pläne an, die EU zu verlassen und zu einer nationalen Währung zurückzukehren. An der Mammut-Diskussionsrunde weniger als drei Wochen vor der Wahl nahmen alle elf Kandidaten teil - ein Novum in Frankreich.

Seit Wochen ging es im französischen Präsidentschaftswahlkampf vor allem um Skandale. In der ersten TV-Debatte rücken die Inhalte in den Vordergrund - eine Weichenstellung mit Konsequenzen für ganz Europa.

In der ersten TV-Debatte vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die rechtspopulistische Kandidatin Marine Le Pen von ihren Konkurrenten scharf angegriffen worden. Diese kritisierten am Montagabend im Privatsender TF1 Le Pens Pläne zu den Themen Einwanderung, Bildung und Sicherheit.

Die französische Justiz hat gegen den Präsidentschaftskandidaten François Fillon ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das sagte sein Anwalt am Dienstag der französischen Nachrichtenagentur AFP. Es geht insbesondere um den Verdacht der Hinterziehung öffentlicher Gelder.

François Fillon steht erneut in der Kritik - diesmal wegen Annahme teurer Geschenke: Ein Freund hat ihm Luxus-Anzüge im Wert von 13.000 Euro geschenkt.

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron liegt in einer Umfrage erstmals schon in der ersten Wahlrunde vor der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen.

Im französischen Präsidentschaftswahlkampf hat sich ein Außenseiter zum Favoriten gemausert. Emmanuel Macron (39), der einstige Wirtschaftsminister, will die Rechtspopulistin Marine Le Pen mit ihren eigenen Waffen schlagen – mit einer Prise Populismus. Kann das gut gehen?

Der Parlamentsjob seiner Frau wird François Fillon immer mehr zum Verhängnis. Die französische Justiz hat die Ermittlungen gegen den rechtskonservativen Präsidentschaftskandidaten ausgeweitet.

Knapp drei Monate vor der Präsidentenwahl in Frankreich schlagen die Wellen hoch. Konservativen-Kandidat Fillon kämpft mit einer Affäre. Polit-Jungstar Macron bekommt hingegen Zulauf. Kann er die Rechtspopulistin Marine Le Pen stoppen?

Der Vorwurf wiegt schwer: Frankreichs konservativer Präsidentschaftskandidat Fillon soll seine Frau jahrelang nur zum Schein angestellt haben. Laut Medieninformationen floss ...

Die Sozialisten Frankreichs haben mit Benoît Hamon einen Spitzenkandidaten für die Präsidentenwahl. Von Harmonie ist aber keine Rede. Die erste Warnung kommt von Regierungschef ...

Frankreichs Sozialisten steuern nach links: Benoît Hamon sichert sich die Präsidentschaftskandidatur. Die Partei steht vor einer Zerreißprobe.

Frankreichs Sozialisten steuern nach links: Benoît Hamon sichert sich die Präsidentschaftskandidatur. Die Partei steht vor einer Zerreißprobe.

Der französische Präsidentschaftskandidat François Fillon wehrt sich in der Job-Affäre um seine Frau. Der Konservative soll sie als parlamentarische Mitarbeiterin beschäftigt ...

Schwere Schlappe für Präsidentschaftskandidat Valls bei der Vorwahl der Sozialisten. Der Ex-Premier landet in ersten Runde abgeschlagen auf Platz zwei. Benoît Hamon vom linken ...