Ohne Skihelm auf die Piste? Keine gute Idee, denn im Ernstfall kann die Schale ein echter Lebensretter sein. Auf den richtigen Sitz kommt es an.

Mehr Ratgeber-Themen finden Sie hier

Der Berg ruft! Um für die weißen Pisten bestmöglich vorbereitet zu sein, darf ein Skihelm nicht fehlen. Der Tüv Süd erklärt: Der richtige Helm drückt nicht und verrutscht auch nicht bei geöffnetem Kinngurt.

Skihelm: Welche Größe ist die richtige?

Die Helmgröße des Kopfes lässt sich zuhause ganz einfach selbst messen: Dafür legt man ein Maßband an die breiteste Stelle des Hinterkopfes und führt es rund einen Zentimeter über den Augenbrauen zusammen. Die Angabe entspricht laut Tüv Süd der Helmgröße in Zentimetern.

Neben dem richtigen Sitz sollten Wintersportler beim Kauf auch ein Augenmerk auf die Ausstattung legen: Wer beim Skifahren schnell und viel schwitzt, achtet auf herausnehmbare, waschbare Innenfutter und Ohrenpads. Generell sollten Helme eine ordentliche Belüftung haben.

Die Geschichte des Skifahrens

Von einer Überlebenstaktik in der Steinzeit zum sportlichen Erholungsurlaub. Die Geschichte des Skifahrens.

Wie lange kann der Skihelm genutzt werden?

Die Haltbarkeit der Sicherheitsausrüstung ist beschränkt: Schweiß, Feuchtigkeit und Sonnenstrahlung lassen das Material altern, warnen die Experten. Daher sollten Helme nach spätestens fünf Jahren durch ein neues Modell ersetzt werden. Schlägt man mit dem Helm bei einem Sturz hart auf, sollte man ihn ebenfalls nicht mehr nutzen und einen neuen kaufen.

Ein weiteres Detail, auf das Wintersportler beim Kauf achten sollten, ist das Produktionsdatum. Dieses findet sich nach Angaben des Tüv Süd in der Regel an der Helm-Innenschale sowie - in Form von Hängeetiketten - zum Beispiel in der Gebrauchsanweisung. Meist sei es mit einem Fabriksymbol gekennzeichnet. Mehr als fünf Jahre sollte das Produktionsdatum eines Helms nicht zurückliegen.

Skihelm und Skibrille müssen kompatibel sein

Komplett wird der Kopfschutz erst durch eine passende Skibrille, die die Augen vor UV-Strahlung, Schnee und Wind sowie möglicherweise schweren Verletzungen bei Stürzen schützt. Außerdem sorgt sie für bessere Sicht und bringt mehr Sicherheit.

Die Skibrille sollte - wie der Helm - nicht verrutschen und zugleich bequem sitzen. Die Augen werden von ihr möglichst weit umschlossen. Der obere Rand der Brille schließt idealerweise mit dem Helm ab

Achtung: Beim Kauf sollte berücksichtigt werden, dass nicht jede Skibrille zu jedem Helm passt. Wintersportler sollten ihren Helm daher lieber mitnehmen, wenn sie sich eine neue Skibrille zulegen möchten. (dpa/cos)