• Es ist ein altbekanntes Phänomen: Einmal aufgeschnittenes Brot wird schnell hart.
  • Doch wegschmeißen muss man es deswegen noch lange nicht.
  • Eine Verbraucherexpertin gibt Tipps, um altes Brot doch noch lecker zuzubereiten.

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Klar, toasten geht immer. Aber hat man gleich ein Sammelsurium an bereits hart gewordenen Rest-Backwaren, bietet es sich an, es zusammen im Ofen neu zu beleben. Die einfachste Variante: Die Kruste mit etwas Wasser bestreichen und zusätzlich eine hitzebeständige Schale mit Wasser in den Ofen stellen, rät die Verbraucherzentrale Thüringen.

Verbraucherexpertin Tina Hanke hat auch eine bewährte Idee: "Wie wäre es, das nächste hartgewordene Brot zum 'Armen Ritter' umzuwandeln?" Klassischerweise wird das Brot dafür in eine Milch-Eier-Mischung getränkt, angebraten und mit Pfeffer und Salz oder Zucker und Zimt gegessen.

Auch lecker: Brotchips oder Brotauflauf

Wer etwas mehr Zeit investieren möchte, kann sich an Brotchips oder Brotauflauf versuchen. "Für die Chips einfach altes Brot in etwas schmalere Scheiben schneiden und zerkleinern. Mit etwas Öl bestreichen und mit Kräutern würzen, dann backen", erklärt Hanke. Oder für einen Auflauf Brot in grobe Stücke schneiden, mit Gemüse, Knoblauch und Kräutern vermengen und alles in einer Auflaufform in den Backofen geben.

Und noch ein Tipp der Verbraucherzentrale: Wer sein Brot möglichst lange frisch genießen will, sollte den Laib bei Zimmertemperatur und im Dunkeln aufbewahren. Dabei sei das Brot umso haltbarer, je größer der Anteil an Roggen, Schrot oder Sauerteig darin ist. (dpa/mak)

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