Vielfältig und exotisch: Einfache Rezepte aus der indischen Küche

Die indische Küche ist bekannt für ihre vielfältigen Gewürze und herzhaft exotischen Gerichte. Kein Wunder, dass es so viele indische Restaurants gibt. Versuchen Sie doch einfach mal, die Gerichte nachzukochen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Es sind wohl die vielen exotischen Gewürze, die indisches Essen so einzigartig machen. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken und kochen Sie zur Abwechslung mal indisch.
Einfaches Currypulver hat wohl fast jeder in seinem Schrank. Aber damit ist es nicht getan, wenn Sie indisch kochen möchten. Legen Sie sich bei Ihrem nächsten Einkauf einen Vorrat an folgenden Gewürzen zu: Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriandersamen, Zimt, Garam Masala und Chilipulver. So haben Sie alles auf Lager, wenn Sie spontan Lust auf indisches Essen haben.
Ein absoluter Klassiker der indischen Küche ist die Dal-Suppe. Dieser sättigende Linseneintopf ist schnell gezaubert und schmeckt vor allem in der kalten Jahreszeit. Dal wird mit Naanbrot, frischem Koriander und Zitronenspalten gereicht. Die Zutaten sind überschaubar und die Zubereitung einfach.
Sie benötigen für eine Dal-Suppe 175 Gramm rote Linsen, ein Kilo gehackte Tomaten, 300 Milliliter Kokosmilch, 600 Milliliter Gemüsebrühe, 25 Gramm Ghee, zwei klein gehackte Knoblauchzehen, eine klein gehackte Zwiebel, einen halbe Teelöffel Kurkuma, einen Teelöffel Garam Masala, einen halben Teelöffel Chilipulver, einen Teelöffel Kreuzkümmel, vier Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
Erhitzen Sie das Ghee in einem Topf und geben Sie die fein gehackten Zwiebeln und Knoblauch dazu. Dünsten Sie alles für drei Minuten an und fügen Sie die Gewürze hinzu. Nun dünsten Sie es für eine Minute weiter an.
Geben Sie die gehackten Tomaten, die gewaschenen roten Linsen, den Zitronensaft, die Gemüsebrühe und die Kokosmilch hinzu. Bringen Sie den Inhalt des Topfes kurz zum Kochen und reduzieren Sie anschließend die Hitze. Lassen Sie die Suppe für eine halbe Stunde köcheln. Zum Schluss geben Sie frischen gehackten Koriander drüber.
Linsen sind sehr präsent in der indischen Küche. Sie sättigen und sind gesund. Zu den folgenden Madras-Linsen servieren Sie Basmatireis und Kheera Raita (Gurken-Joghurt).
Für dieses Linsengericht benötigen Sie eine Madras-Currypaste. Die Paste bekommen Sie in Asia-Läden und gut sortierten Supermärkten. Außerdem brauchen Sie 200 Gramm rote Linsen, eine Packung passierte Tomaten, 400 Milliliter Gemüsebrühe, eine Dose Kokosmilch und Basmatireis.
Geben Sie die gewaschenen roten Linsen zusammen mit einem Esslöffel Madras-Currypaste in einen Topf und braten sie für zwei Minuten an. Anschließend gießen Sie die passierten Tomaten und die Gemüsebrühe dazu. Lassen Sie alles zehn Minuten köcheln, dann rühren Sie die Kokosmilch unter.
Für vier Portionen brauchen Sie 500 Gramm Hähnchenbrust, 100 Gramm Tomatenmark, zwei Karotten, eine Paprika, eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, 10 Gramm Ingwer, zwei Frühlingszwiebeln, zwei Teelöffel rote Currypaste, 500 Milliliter Kokosmilch, je einen Esslöffel Currypulver und Garam Masala, einen Teelöffel Kurkuma, 100 Gramm Cashewkerne, 50 Gramm Butter, 100 Gramm Naturjoghurt, Pflanzenöl, Salz und Pfeffer.
Schneiden Sie Karotten und Paprika in kleine Würfel und hacken Sie die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer ganz fein. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in feine Ringe und das Hähnchenfleisch in Streifen. Erhitzen Sie etwas Pflanzenöl in einem großen Topf und braten Sie Knoblauch und Ingwer für drei Minuten an.
Geben Sie das Tomatenmark und die rote Currypaste hinzu und braten Sie alles leicht an. Damit die Paste nicht anbrennt, sollten Sie regelmäßig umrühren. Anschließend löschen Sie alles mit Kokosmilch ab und geben Hähnchen, Zwiebel, Karotte und Paprika in den Topf. Fügen Sie die Gewürze hinzu und rühren Sie alles gut um.
Kochen Sie das Curry für circa 20 Minuten bei mittlerer Temperatur weiter, bis das Hähnchen gar und das Gemüse durch ist. Reduzieren Sie die Hitze und geben Sie Cashewnüsse, geschmolzene Butter und Joghurt hinzu. Garnieren Sie das Butter Chicken mit Frühlingszwiebeln auf dem Teller und servieren Sie es mit Reis oder Naanbrot.
Spinatliebhaber kommen bei Palak Paneer voll auf ihre Kosten. Dieses leckere vegetarische Gericht besteht aus Spinat, indischem Käse (Paneer) und wahlweise Joghurt oder Kokosmilch. In der veganen Variante ersetzen Sie Paneer durch Tofu.
Für Palak Paneer benötigen Sie diese Zutaten: 200 Gramm Paneer-Käse (aus dem Asia-Laden), vier Esslöffel Olivenöl, eine Zwiebel in dünnen Ringen, vier Knoblauchzehen fein gehackt, 20 Gramm Ingwer, 350 Gramm Spinat, einen halben Teelöffel Kurkuma, einen Teelöffel Koriander, einen halben Teelöffel Garam Masala, Chilipulver nach Geschmack, Salz sowie zwei Esslöffel Joghurt oder Kokosmilch.
Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und braten Sie den Paneer, bis er braun wird. Nehmen Sie den fertig gebratenen Käse aus der Pfanne und stellen Sie ihn zur Seite. Nun geben Sie Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in die noch heiße Pfanne und braten alles an, bis es goldbraun wird. Anschließend geben Sie den Spinat und die Gewürze dazu und schmoren alles für drei Minuten an.
Schalten Sie die Temperatur auf mittlere Hitze und garen Sie den Inhalt der Pfanne zehn Minuten lang. Danach geben Sie den Paneer wieder hinein und garen für drei Minuten unter ständigem Rühren weiter. Zum Schluss rühren Sie den Joghurt oder die Kokosmilch unter. Servieren Sie das Palak Paneer mit Basmatireis oder einem Naanbrot.
Die perfekte Beilage zu fast jedem indischen Gericht ist Kheere Raita, ein erfrischender Gurken-Joghurt. So einfach geht's: Raspeln Sie eine gewaschene, ungeschälte Salatgurke in eine Schüssel und geben Sie circa 350 Milliliter Naturjoghurt dazu.
Sie brauchen außerdem zwei feingehackte Frühlingszwiebeln, einen halben Esslöffel feingehackten Ingwer, zwei Esslöffel feingehackte Pfefferminze, drei Esslöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Vermischen Sie alles in einer Schüssel und stellen es bis zum Servieren kalt.
Was wäre ein indisches Gericht ohne das dazugehörige Naanbrot! In dieser hefefreien Variante haben Sie in Kürze drei fluffige Fladen gezaubert ohne lästige Wartezeit, bis der Hefeteig aufgeht.