Romanesco kannst du auf viele verschiedene Arten zubereiten. Welche das sind und wie du eine cremige Romanesco-Suppe selber zubereiten kannst, erfährst du hier.

Mehr Ratgeber-Themen finden Sie hier

Romanesco ist eine Blumenkohlsorte mit einem besonders charakteristischen Aussehen. Er hat eine leuchtend grüne Farbe und spitz zulaufende Röschen, die in einer Spirale angeordnet sind. Seinen Namen verdankt Romanesco seiner Herkunft aus Rom. Dort wurde er erstmals gezüchtet. Geschmacklich liegt er zwischen Blumenkohl und Brokkoli.

Im Handel findest du Romanesco leider nicht so häufig wie klassischen Blumenkohl. Saison hat Romanesco von Mai bis Oktober. Es lohnt sich also, den ganzen Sommer über die Augen danach offenzuhalten. Bestenfalls findest du dann sogar Romanesco aus regionalem Anbau.

Achte in jedem Fall möglichst auf Bio-Qualität. Durch den Kauf von Bio-Romanesco unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft, die auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet und dadurch die Umwelt und deine Gesundheit schont. Am besten greifst du zu Romanesco mit einem starken Bio-Siegel, etwa von Demeter, Bioland oder Naturland. Diese Siegel schreiben strengere Richtlinien als das EU-Bio-Siegel vor.

Du kannst nicht nur die Röschen von Romanesco essen

So wie Blumenkohl und Brokkoli kannst du auch Romanesco roh, gekocht oder gebraten essen. Gegart ist er aber leichter verdaulich und kann seinen Geschmack besser entfalten. Außerdem kannst du von Romanesco nicht nur die Röschen essen – auch den Strunk und die Blätter kannst du verarbeiten.

Du kannst den Romanesco-Strunk beispielsweise wie den Brokkoli-Strunk verwerten und in Pürees oder Suppen verarbeiten. Und die Blätter kannst du wie Blumenkohl-Blätter ebenso weiterverarbeiten.

Wenn du möglichst viel vom Romanesco verwendest, sparst du Abfall, verhinderst Lebensmittelverschwendung und hilfst so, Ressourcen zu schonen. Falls du mal zu viel Romanesco gekauft hast, kannst du ihn außerdem problemlos wie Blumenkohl einfrieren.

So vielfältig kannst du Romanesco zubereiten

Am einfachsten kannst du Romanesco inklusive Strunk im Ganzen kochen. Die größeren Blätter solltest du separat zubereiten, weil sie etwas hart sind.

  1. Wasche den Kopf des Romanesco und stelle ihn mit dem Strunk nach unten in einen ausreichend großen Topf.
  2. Gib Wasser in den Topf, sodass der Boden ein paar Zentimeter damit bedeckt ist und füge etwas Salz hinzu.
  3. Bei geschlossenem Deckel kochst du den Romanesco so, bis er dir weich genug ist. Das dauert je nach Größe des Romanesco und deinem Geschmack etwa 20 bis 30 Minuten.
  4. Um festzustellen, ob auch die Mitte des Romanesco schon gar ist, kannst du einfach mit einem Messer hineinstechen.
  5. Nach dem Garen kannst du den Romanesco mühelos in Portionen zerteilen und als Beilage servieren.
  6. Oder du mischst ihn mit einer Vinaigrette zu einem Salat.

Alternativ kannst du den Romanesco natürlich auch zuerst in Röschen zerteilen und dann kochen. So kannst du die Kochzeit auf wenige Minuten reduzieren.

Genauso wie du Blumenkohl braten und frittieren kannst, kannst du auch Romanesco braten und frittieren.

Mehr Inhalte von Utopia.de
News, Tipps, Rezepte und Kaufberatung für eine nachhaltigere Welt.

Oder du verwendest Romanesco statt Blumenkohl und/oder Brokkoli in diesen Rezepten:

  • Brokkoli-Blumenkohl-Auflauf
  • Blumenkohlauflauf mit Kartoffeln
  • Blumenkohlsalat
  • Brokkoli-Pesto
  • Brokkolicremesuppe

Rezept: Romanesco-Suppe

Weiterlesen auf Utopia.de:

  • Blumenkohlgemüse: Leckeres Rezept zum Selbermachen
  • Pasta mit Blumenkohlsoße: Schnelles Kochrezept
  • Gemüsepfanne mit Reis: Buntes Rezept

  © UTOPIA