Herbert Kickl

Sieben Wochen wurde verhandelt - nun steht die Koalition von Konservativen und Rechtspopulisten in Österreich. Die Parteien wollen Verkrustungen im System aufbrechen und Steuern senken. Die Mitgliedschaft in der EU soll weiterhin fest verankert sein.

Der Sieg von Sebastian Kurz ist unter Dach und Fach - eine Regierung noch lange nicht. Die Rechtspopulisten sind äußerst selbstbewusst. Die kämpferischen Sozialdemokraten halten sich Optionen offen.

Auch in Europa - und darüber hinaus - wurde die Bundestagswahl mit Spannung verfolgt. Einige Regierungschefs gratulieren der Kanzlerin gleich nach Wahlschluss. Der einhellige Wunsch: "Auf weiterhin gute Zusammenarbeit".

Ein Burgfrieden in der Wiener SPÖ, erfreuliche Umfragedaten, die geschliffene Rhetorik des Parteichefs und Kanzlers: Das alles gehört zum neuen Kurs der österreichischen Sozialdemokraten, der eine Kooperation mit den Rechtspopulisten zumindest möglich machen soll.

Es ist fix: FPÖ will mit den Grünen über einen U-Ausschuss zum Eurofighter-Ankauf verhandeln. Grünen-Abgeordneter Peter Pilz zeigte sich zufrieden. Die Chancen stünden aber gut, auf einen grünen Zweig zu kommen, sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hetzt in sozialen Medien gegen den Außenminister Sebastian Kurz. Auslöser war dessen Aussage: Er hätte auf den Sieg Van der Bellens gewettet.

Mit einem so eindeutigen Ergebnis haben die Wenigsten gerechnet: Alexander Van der Bellen konnte sich am Sonntag mit rund 300.000 Stimmen Vorsprung klar von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer absetzen und die Wahl für sich entscheiden. Die Ergebnisse im Detail.

Am 4. Dezember ist es soweit: die längste Bundespräsidentenwahl der zweiten Republik hat ein Ende. Bis das Ergebnis am 5. Dezember feststehen wird, bemühen sich die beiden Kandidaten noch um jeden unentschlossenen Wähler.

Goethes Gretchenfrage wird zum Aufreger im Rennen um die Hofburg: Keiner der beiden Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl ist katholisch.

Könnte Heinz-Christian Strache wegen Hass-Kommentaren auf seiner Facebook-Seite belangt werden? SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar meint ja - andere Experten sind sich da nicht so sicher.

Die FPÖ geht rechtlich gegen Johannes Schnizer vor. Der VfGH-Richter hatte in einem Interview gemutmaßt, die Wahlanfechtung der Partei sei geplant gewesen.

Die FPÖ will per Gewinnspiel Unterstützer für Norbert Hofer sammeln. "Diesmal bin i a Hofer": Wer diesen Satz und ein Selfie mit Hofer-Maske postet, wird potenziell mit einem Wochenendurlaub in Österreich belohnt.

Erneut heißt es Blau gegen Grün: Im hoffentlich letzten Akt der Bundespräsidentenwahl müssen beide Kandidaten ein Kunststück vollbringen - ihre Wähler zum dritten Mal motivieren.

Auch Norbert Hofer geht mit einer neuen Plakatserie in den Wahlkampf um die Stichwahl am 2. Oktober. Seine Mottos lauten "Österreich braucht Sicherheit" und "Macht braucht Kontrolle".

Weil Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, erklärte der Verfassungsgerichtshof den zweiten Durchlauf der Bundespräsidentenwahl für ungültig. Die Stichwahl wird wiederholt. Im ORF berichtet der "Report" über die Chancen der Kandidaten und mögliche Änderungen am österreichischen Wahlrecht.

Es ist fix: Im Herbst schreiten die Österreicher zum dritten Mal in diesem Jahr zu den Wahlurnen, um einen Bundespräsidenten zu wählen. Bundeskanzler Kern lobte die Urteilsbegründung des Verfassungsgerichtshofs.

Die Hinweise, dass die Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl wiederholt werden muss, verdichten sich. Die Grünen haben keinen Zweifel, dass die Mehrheit der Österreicher für Alexander Van der Bellen gestimmt hat.

Die Bundespräsidentenwahl ist geschlagen: Alexander Van der Bellen wird Österreichs nächster Präsident. Ist die FPÖ dennoch heimlicher Sieger der Wahl oder war das Ergebnis ein starkes Votum gegen Rechts? Stimmen Sie ab!

Die Bundespräsidentenwahl ist geschlagen: Alexander Van der Bellen wird Österreichs neuer Präsident - er hängt Norbert Hofer um 31.026 Stimmen ab.

Norbert Hofer und das mysteriöse NLP: Was hat es mit der Technik auf sich und was macht die Kommunikation der FPÖ erfolgreich? Wir haben bei Kommunikationsexperte Dr. Walter Otto Ötsch nachgefragt.

Dietrich Mateschitz stellt den Sender "Servus TV" ein - Initiativen zur Gründung eines Betriebsrates war Hauptgrund für das Aus des Red-Bull-Senders.

Gut drei Wochen vor der Stichwahl hat Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer seine neuen Werbeplakate präsentiert. Bei dem Pressetermin der FPÖ hagelte es Kritik gegen den grünen Konkurrenten Alexander Van der Bellen.

Die FPÖ schickt Norbert Hofer ins Rennen um die Hofburg. Das hat Parteichef Heinz-Christian Strache am Donnerstag bekannt gegeben.

Bis Montagabend hat Susanne Winter Zeit, ihr Mandat abzugeben: Die FPÖ stellt der Abgeordneten ein Ultimatum. Sie soll nicht nur zurücktreten, sondern gleich ganz aus der Partei austreten.

Tausende Flüchtlinge drängen weiter Richtung Europa -die Lage an Österreichs Südgrenze und an der Grenze zu Deutschland ist weiter angespannt. Tausende Menschen mussten in der Kälte an der Grenze ausharren. Wir informieren Sie in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen.

Als "Zensur" bezeichnet die FPÖ die Weigerung mehrerer TV-Sender, Werbespots der Partei auszustrahlen. FP-Chef Heinz-Christian Strache geht in die Offensive und attackierte die Verantwortlichen auf Facebook scharf. Bis auf ATV bleiben die Privatsender aber dabei: kein Werbe-Sendeplatz für Strache.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat nicht nur die Staatsanwaltschaft am Hals: Ein Online-Game macht sich nun über die "Kickl-Files" und Parteichef Heinz-Christian Strache lustig.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl soll einem Bericht zufolge über eine Werbeagentur Geld aus Kärntner Regierungsaufträgen zurück an die Partei überwiesen haben. Die Freiheitlichen weisen die Anschuldigungen zurück. Die Twitter-User kommentieren den Skandal und nehmen sich dabei kein Blatt vor den Mund.

Die Katze ist aus dem Sack: Wie vielfach spekuliert, wird Hans Jörg Schelling Nachfolger von Michael Spindelegger. Der richtige Mann, wenn es nach Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl geht. Grüne, FPÖ und NEOS haben ihre Bedenken.

Die FPÖ will einen 21-Jährigen zum Vizepräsidenten des Wiener Stadtschulrates machen. Selber kaum der Schule entwachsen, soll Jusstudent Maximilian Krauss, Jahrgang 1993, die Nachfolge von Dr. Helmut Günther antreten. Ein schlagender Burschenschafter. Offensichtlich ein formidabler Plan.

Im Prozess gegen den ehemaligen EU-Abgeordneten Ewald Stadler im Zusammenhang mit der "Paintball"-Affäre soll am Montag FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Zeuge aussagen. Stadler muss sich wegen schwerer Nötigung und falscher Zeugenaussage in einem Medienprozess vor Gericht verantworten.