Karl-Heinz Grasser

21 Prozent der Österreicher wünschen sich eine Neuauflage der Koalition von ÖVP und FPÖ. Die einst umstrittene Regierung brachte Reformen auf den Weg. Doch im Nachhinein prägend waren Karl-Heinz Grassers Skandale und das giftige Erbe der Hypo.

Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist mit seiner Klage gegen das Brettspiel "KHG" auch in zweiter Instanz abgeblitzt. Nun versucht er es in dritter Instanz ein weiteres Mal.

Karl-Heinz Grassers Anwalt Manfred Ainedter beklagt in der ZiB2 einmal mehr die mediale Vorverurteilung seines Mandanten. Die über 800 Seiten schwere Anklage bezeichnet er als "Schwachsinn". Sein Mandant plädiere "natürlich" auf unschuldig.

Auch Walter Meischbergers Anwalt kündigt Rechtsmittel gegen die Anklage in der Buwog-Affäre an. Damit bleibt die Anklage vorerst nicht rechtskräftig, bis das Oberlandesgericht Wien über die Rechtsmittel entscheidet.

Österreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser sieht seine berufliche Existenz durch die Korruptionsermittlungen gegen ihn zerstört. Er sei ruiniert, sagte er der "Kronen Zeitung" (Samstag).

Karl-Heinz Grasser geht aller Voraussicht nach gegen seine Anklage vor: Das sagt sein Anwalt. Auch im Fall von Walter Meischberger wird ein Einspruch erwartet.

Die Chancen von Karl-Heinz Grasser stehen schlecht: Zumindest nach Ansicht des Weisungsrats ist eine Verurteilung des ehemaligen Finanzministers wahrscheinlicher als ein Freispruch. Zudem drohen weitere Anklagen.

Insgesamt 16 Angeklagte müssen sich in der Buwog-Affäre sowie in der Causa Terminal Tower vor Gericht verantworten. Darunter sind neben Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser auch dessen Vertraute Walter Meischberger und Peter Hochegger.

Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wird in der Buwog-Affäre angeklagt. Es geht um Untreue und Amtsmissbrauch. Was Sie über den Skandal wissen sollten.

Karl-Heinz Grasser soll in die "Buwog-Affäre", bei der es um Korruption bei der Privatisierung von Bundeswohnungen geht, verwickelt sein und ist deswegen angeklagt. Das teilt das Justizministerium mit.

Fiona Grasser kann aufatmen: Eine Klage des Veranstalters des Wiener Tierballs wegen angeblich verschollener Spendengelder ist abgewiesen worden.

Wird der Hypo-U-Ausschuss noch in diesem Jahrhundert ein Ende finden? Wir meinen: Nie und nimmer!

Fiona Pacifico Griffini-Grasser muss im Jänner vor Gericht aussagen: Der Veranstalter des Wiener Tierballs fordert die Offenlegung von Spendengeldern.

Das Jahr 2015 war voller spektakulärer Momente. Wir zeichnen die Ereignisse in einem Jahresrückblick für Sie nach.

"Verschaukelt" haben sich am Donnerstag die Abgeordneten im Hypo-Untersuchungsausschuss gefühlt. Jörg Haiders früherer "Schatzmeister" Harald Dobernig war zwar diesmal der Ladung gefolgt, sein wiederholtes Ausweichen auf Fragen führte aber dazu, dass die Sitzung wieder und wieder unterbrochen werden musste.

Ein Spaziergang im Burgarten, bei dem angeblich die heikle Situation der Hypo besprochen wurde: Das war eines der Hauptthemen am Mittwoch im U-Ausschuss. Prominenter Gast war Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP). Bei der Befragung gab er sich genervt bis selbstbewusst, wies die Fragenden zurecht und erklärte, von den Swap-Verlusten erst aus den Medien erfahren zu haben.

Ein Brief Jörg Haiders, die "Causa Schwiegermutter" und weitere brisante Fragen waren am Mittwoch Thema im Hypo-Untersuchungsausschuss. Befragt wurde ein betont selbstbewusster Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der die Verfahrensordnung gründlich studiert hatte und immer wieder lächelnd die Antwort verweigerte.

Fiona Swarovski fliegt offenbar auf Andreas Gabalier. In einem Interview erklärt die Kristall-Erbin, der Musiker sei "der Star, den Österreich zur Zeit hat". Auch mit seinem Frauenbild hat sie kein Problem.

Grassers Gegner wollen prüfen, was hinter geplatztem Gerichtstermin steckt.

Sebastian Kurz geht gegen antisemitische Kommentare auf seiner Facebook-Seite vor und SPÖ-Politiker Norbert Scheed ist überraschend verstorben.

SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim mutmaßt, Karl-Heinz Grasser versuche, seinen eigenen Prozess zu boykottieren. Eigentlich sollte Grasser am Montag vor Gericht erscheinen, stattdessen ist er krank auf Capri. Nun sind allerdings Fotos aufgetaucht, die ein anderes Bild zeichnen.

Die für kommende Woche anberaumten Prozesstermine im Gerichtsstreit zwischen Karl-Heinz Grasser und seinem ehemaligen Steuerberater Peter Haunold wurden abgesagt.

Für Karl-Heinz Grasser könnte es in der Buwog-Affäre richtig ernst werden: 18 Personen, darunter auch der ehemalige Finanzminister, sollen angeklagt werden. Zudem belasten tausende sichergestellte E-Mails Grasser schwer.

Der ehemalige FPÖ-Politiker Werner Königshofer muss sich am Freitag wegen Verhetzung vor einem Innsbrucker Gericht verantworten.

Zwei Millionen Euro: So viel soll Novomatic Peter Hochegger und Walter Meischberger laut einem aktuellen Gerichtsgutachten bezahlt haben - wofür genau, ist unklar.

Der erste Verhandlungstag in der Klage von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser gegen seinen früheren Steuerberater Peter Haunold fand in Wien statt.

Seit 1945 gab es in der Zweiten Republik insgesamt sieben Mal vorgezogene Wahlen zum Nationalrat. Warum eigentlich?