Jonas Vingegaard hat als erster Däne zum zweiten Mal die Tour de France gewonnen. Nach insgesamt 21 Etappen hatte Vingegaard mehrere Minuten Vorsprung vor dem Slowenen Tadej Pogacar. Die letzte Etappe gewann der Belgier Jordi Meeus vom deutschen Team Bora-hansgrohe.

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Jonas Vingegaard hat als erster Däne zum zweiten Mal die Tour de France gewonnen. Der 26-Jährige erreichte das Ziel der Schlussetappe am Sonntag in Paris mit dem Hauptfeld. Nach rund 3.400 Kilometern und 21 Etappen hatte Vingegaard mehrere Minuten Vorsprung vor dem Slowenen Tadej Pogacar. Im Vorjahr hatte Vingegaard seinen ersten Tour-Sieg gefeiert. Die letzte Etappe gewann der Belgier Jordi Meeus vom deutschen Team Bora-hansgrohe.

"Natürlich bin ich sehr glücklich, zum zweiten Mal die Tour de France gewonnen zu haben. Es war mein großes Ziel in diesem Jahr", sagte Vingegaard. Den entscheidenden Vorsprung fuhr er im Einzelzeitfahren am Dienstag und einen Tag später auf der Königsetappe nach Courchevel heraus. Bis dahin war es mit Pogacar ein Duell um die Sekunden.

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"Dieses Jahr war es ein unglaublicher Kampf zwischen mir und Tadej. Es war richtig hart, ihn zu knacken", sagte Vingegaard. Sein Rivale sah in dem Tour-Sieg von Vingegaard aber vor allem seine eigene Schwäche auf der Courchevel-Etappe, als er fast sechs Minuten verlor. "Ich habe mich selbst geknackt. Niemand sonst. Das war ich selbst", sagte Pogacar über seine "schlechteste Leistung von allen". Zudem war der Slowene durch einen im Frühjahr erlittenen Kahnbeinbruch beeinträchtigt, konnte sich nicht ideal auf die Tour vorbereiten.

Vingegaard erhielt noch am Samstagabend nach der vorletzten Etappe einen Anruf vom dänischen Kronprinzen Frederik. Am Mittwoch wird der Radprofi in Kopenhagen empfangen. Mit dem Cabrio soll es vom Flughafen Kastrup zum Rathaus der dänischen Hauptstadt gehen. Dort wird sich Vingegaard auf dem Balkon zeigen. Wie im Vorjahr werden Zehntausende auf dem Rathausplatz erwartet.

Einen Tag später geht es weiter in Vingegaards Heimatort Glyngøre auf dem dänischen Festland. Dort hatten ihn im vergangenen Jahr 20 000 Menschen empfangen. Die Vorbereitungen auf das diesjährige Fest laufen bereits seit Monaten. (dpa/cgo)


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