• Nikita Masepin hat beim Formel-1-Team Haas einem Bericht zufolge seine Kündigung erhalten.
  • Eine Bestätigung des Teams steht noch aus.
  • Der Teamkollege Mick Schumachers war gemeinsam mit dem Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters zur Saison 2021 als Neuling aus der Formel 2 aufgerückt.
  • Hintergrund des Rauswurfs ist der Ausbruch des Krieges in der Ukraine.

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Mick Schumachers russischer Formel-1-Teamkollege Nikita Masepin muss den US-Rennstall Haas offenbar verlassen. Der Fernsehsender Sky berichtete am Donnerstag über die angeblich feststehende Trennung der Amerikaner von dem 23-Jährigen. Eine Bestätigung für den Vorgang gibt es bislang noch nicht. Laut Sky soll der amerikanisch-brasilianische Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi das Cockpit von Masepin übernehmen und bereits bei den anstehenden Testfahrten vom 10. bis 12. März in Bahrain am Steuer sitzen.

Sky: Auch die Trennung von Haas-Hauptsonsor Uralkali steht an

Haas-Teamchef Günther Steiner hatte in der vergangenen Woche die weitere Zukunft von Masepin als Fahrer und vom russischen Bergbauunternehmen Uralkali als Geldgeber offengelassen. Nikita Masepins Vater Dmitri Masepin ist Mehrheitseigentümer von Uralkali. Laut Sky werde nun auch eine Trennung vom Hauptsponsor immer wahrscheinlicher. Am dritten und letzten Tag der Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona war das Team zuletzt mit einem ganz in weiß lackierten Wagen angetreten und verzichtete bereits auf die Werbung durch den Sponsor in den russischen Nationalfarben.

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Der Motorsport-Weltrat hatte nach einer außerordentlichen Sitzung am Dienstag vor dem Hintergrund der russischen Invasion in die Ukraine entschieden, dass Masepin weiter in der Königsklasse des Motorsports fahren könnte. Der Moskauer dürfte allerdings "bis auf Weiteres" nur noch als neutraler Athlet starten. (dpa/hau)

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2022 startete die Formel 1 in eine neue Ära

In Bahrain begann am 20. März die Jagd auf Weltmeister Max Verstappen. Nach der Streichung des Grand Prix von Russland umfasst der Rennkalender wie im Vorjahr 22 WM-Läufe. Zehn Teams treten unter einem geänderten Reglement an. Die beiden deutschen Fahrer Sebastian Vettel und Mick Schumacher stehen unter besonderem Druck.
Teaserbild: © EPA-EFE/Ali Haider