Die besten Bilder der Formel-1-Saison 2019

Die Formel 1 bietet auch im Jahr 2019 wieder viel Spektakel. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Saison 2019.

Lewis Hamilton ist der Sieger des Großen Preises von Russland. In Sotschi holt der Brite seinen neunten Saisonsieg und erhöht seinen Punktestand damit auf 322. Seinen Vorsprung auf Teamkollege Valtteri Bottas, der als Zweiter ins Ziel fährt, baut er auf 73 Punkte aus.
Der stallinterne Kampf zwischen Vettel und Leclerc bei Ferrari geht in Sotschi indes in die nächste Runde. Die Order aus der Box, Leclerc vorbeizulassen, missachtet Vettel und fährt anstatt dessen als Führender Bestzeiten heraus. Erst nach den Boxenstopps der beiden Kontrahenten fällt Vettel hinter Leclerc zurück.
Das Warten hat ein Ende: Sebastian Vettel feiert beim Großen Preis von Singapur seinen ersten Saisonsieg, den 53. seiner glanzvollen Karriere. Seit Spa 2018 hat Vettel auf diesen Moment hingearbeitet.
Für Ferrari ist es der dritte Sieg nacheinander, und es ist sogar ein doppelter: Charles Leclerc, der die beiden Rennen davor in Spa und Monza für sich entschieden hat, wird hinter seinem Scuderia-Kollegen Vettel diesmal Zweiter. Die Freude darüber hält sich beim 21-Jährigen in überschaubaren Grenzen. Der talentierte Monegasse fühlt sich vom Team durch die Boxenstopp-Strategie um den Sieges-Hattrick betrogen und beschwert sich darüber lautstark per Funk.
Die Entscheidung über den Sieger des Flutlichtrennens fällt jedoch nicht alleine am roten Kommandostand. Traditionell spielt auch das Safety Car in Singapur auf der Suche nach der Besetzung des Treppchens und der Punkteränge eine maßgebende Rolle. Es rückt nach Unfällen insgesamt drei Mal aus, um das Feld abzubremsen und somit zusammenzuführen.
Parallel zur Renaissance Ferarris kommt es zu einem selten gewordenen Ereignis im Jahr 2019: Erst zum zweiten Mal in der laufenden Saison landet keiner der beiden Mercedes-Silberpfeile auf dem Podest. Titelverteidiger Lewis Hamilton wird direkt vor Teamkollege Valtteri Bottas Vierter. Allerdings hat Hamilton sich angesichts von acht Siegen aus 15 Rennen in der WM einen komfortablen Vorsprung von 65 Punkten auf Bottas herausgefahren. Vettel fehlen alleine auf Bottas 37 Zähler.
Charles Leclerc hat das Ferrari-Heimspiel im königlichen Park von Monza gewonnen. Der Monegasse feiert seinen zweiten Sieg in Serie.
Bei der italienischen Nationalhymne rasten die Tifosi an der Strecke aus. Neun Jahre haben sie auf einen Sieg der Scuderia in Monza gewartet.
Dabei hat Leclerc während des gesamten Rennens Druck von Lewis Hamilton (links) und Valtteri Bottas. Trotz einiger kleiner Fehler behauptet er seine Führung aber vom Start weg und gewinnt das Rennen. In der WM führt Hamilton weiter deutlich vor Bottas, Dritter bleibt Max Verstappen, knapp vor Leclerc.
Einen rabenschwarzen Tag erwischt Leclercs Stallgefährte Sebastian Vettel. Der Heppenheimer dreht sich in Runde acht in der Ascari-Schikane weg. Beim Zurückfahren touchiert er Lance Stroll (hinten). Dafür bekommt er eine Zehn-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe. Am Ende wird er enttäuschender 14. In der WM-Wertung ist er nur noch auf Platz fünf.
In Spa feiert Charles Leclerc seinen ersten Sieg in der Formel 1. Gleichzeitig ist es der erste Sieg für Ferrari im Jahr 2019. Im Parc Fermé gedenkt er seinem Freund Anthoine Hubert, der tags zuvor bei einem Horrorunfall in der Formel 2 ums Leben kam. Auf Platz zwei und drei folgen die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas.
Bereits vor dem Start versammeln sich alle Fahrer um den Helm des verstorbenen Piloten und gedenken in einer Schweigeminute an ihn.
Den Start gewinnt Leclerc, während Teamkollege Sebastian Vettel (rechts) seinen zweiten Platz kurzzeitig an Lewis Hamilton abgeben muss, sich diesen nach Eau Rouge wiederholt. Am Ende reicht es für Vettel trotzdem nur zu Platz vier, weil er zwei Mal zum Boxenstopp kommen muss.
Für Max Verstappen ist das Rennen bereits nach wenigen Kurven beendet. Bei einer Kollision mit Kimi Raikkönen am Start bricht die Radaufhängung und der 21-Jährige kracht in den Reifenstapel. Er bleibt dabei unverletzt.
Am Start zum Großen Preis von Budapest auf dem Hungaroring setzt sich Polesetter Max Verstappen, links, in seinem Red Bull gegen das Mercedes-Duo Valtteri Bottas, Mitte, und Weltmeister Lewis Hamilton durch. Verstappen sieht bis zur 67. Runde wie der sichere Sieger aus. Es wäre bereits sein dritter Triumph in den letzten vier Rennen.
Mercedes aber ist in jeder Hinsicht ein weltmeisterliches Team. In der 48. von 70 Runden kam Lewis Hamilton ungeplant ein zweites Mal an die Box und bekam frische Gummis auf seinen Boliden. Verstappen fährt auf den seinen weiter, in der Hoffnung, der erarbeitete Vorsprung auf Hamilton werde bis ins Ziel reichen. Doch in der 67. Runde muss der 21-Jährige anerkennen, dass Hamiltons Aufholjagd Erfolg hat. Der Weltmeister zieht am Talent vorbei.
Eine Runde später kommt es auch hinter dem führenden Duo zu einem spaktakulären Platztausch: Sebastian Vettel unterstreicht teamintern gegenüber Ferrari-Neuling Charles Leclerc seine Autorität und verweist den Monegassen von Podestplatz drei auf vier.
Bei der anschließenden Siegerehrung kommt es nicht nur zu einer ausgelassenen Schampusschlacht zwischen den besten Fahrern des Tages. Symbolhaft kehrt Sieger Hamilton dem geschlagenen Verstappen den Rücken zu, als wolle er verdeutlichen, was an diesem Tag in Ungarn und im Grunde seit der Saison 2017 gilt: Ihr seht mich meist eh nur von hinten.
Sebastian Vettel, links, startet nach seinem Qualifying-Desaster vom letzten Platz in das Heimrennen auf dem Hockenheimring. Ein Jahr davor hat der Ferrari-Star noch auf der Pole Position gestanden und den sicheren Sieg durch einen Fahrfehler eingebüßt. Am 27. Juli 2019 traut niemand Vettel den Sieg zu. Umso befreiter startet der viermalige Weltmeister im Regen eine beeindruckende Aufholjagd.
Auch Vettels Teamkollege Charles Leclerc fährt mit der Wut über Startplatz zehn im Bauch schnell nach vorne. In der 29. Runde ist der Monegasse bereits auf Platz zwei hinter Weltmeister Lewis Hamilton angelangt. Doch dann wird Leclerc die nasse Strecke zum Verhängnis. Aus dem Kiesbett gibt es kein Entkommen mehr.