Die Krise beim VfL Wolfsburg hat ihren Höhepunkt erreicht. Geschäftsführer Klaus Allofs muss gehen. Der Verein hat die Entlassung inzwischen bestätigt.

Die sportliche Talfahrt geht weiter: Der VfL Wolfsburg versinkt immer mehr im Abstiegskampf - die klare 0:5-Klatsche beim FC Bayern am Samstag war der nächste Tiefschlag.

... und Thomas Müller muss endlich bezahlen: die Lehren des Spieltags.

Das anschließend aufgekommene Gerücht über eine mögliche Trennung von Klaus Allofs hat sich nun bestätigt: Der Geschäftsführer muss den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen.

Zuerst vermeldete dies am Montagnachmittag der "kicker", später bestätigte die Deutsche Presse-Agentur die Information. Am frühen Abend meldete dann auch der VfL selbst Vollzug.

Allofs war gut vier Jahre im Amt und erlebte gemeinsam mit Trainer Dieter Hecking ein Zwischenhoch, als der Verein Vizemeister wurde und den DFB-Pokal gewann. In den vergangenen Monaten ging es aber steil bergab, auch ein Trainerwechsel brachte keine Verbesserung der sportlichen Situation.

Wird Matthias Sammer der Nachfolger von Allofs?

Nun soll eine Veränderung auf dem Stuhl des Geschäftsführers für frischen Wind sorgen. Als möglicher Nachfolger ist unter anderem Matthias Sammer im Gespräch.

Es ist die zweite Entlassung eines Bundesliga-Managers innerhalb weniger Stunden: Am Sonntag hatte sich der Hamburger SV von Dietmar Beiersdorfer getrennt und Heribert Bruchhagen verpflichtet. (sw)