• Tore in Hülle und Fülle im Champions-League-Halbfinale zwischen Manchester City und Real Madrid.
  • Am Ende behält der Klub von Trainer Pep Guardiola die Oberhand.
  • Die Entscheidung, wer ins Finale einzieht, fällt am 4. Mai im Bernabeu Stadion.

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Startrainer Pep Guardiola und Manchester City haben gute Chancen auf den erneuten Einzug ins Finale der Champions League. In einem Offensivspektakel gewann der Tabellenführer der englischen Premier League am Dienstagabend das Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid mit 4:3 (2:1). Kevin De Bruyne (2. Minute), Gabriel Jesus (11.), Phil Foden (53.) und Bernardo Silva (74.) sorgten für den knappen Vorsprung für das Rückspiel am 4. Mai im Bernabeu-Stadion. Karim Benzema (33./82./Handelfmeter) mit einem Doppelpack und Vinicius Junior (55.) trafen für Madrid.

Spiel mit offenem Visier

Schon nach knapp zwei Minuten zeigte Guardiola die Fäuste zur Jubelpose. Nach einer präzisen Flanke von Riyad Mahrez köpfte der in den Strafraum sprintende De Bruyne den Ball unhaltbar für seinen belgischen Landsmann Thibaut Courtois ins Real-Tor. Nur neun Minuten später nutzte Jesus, der zuletzt in der Premier League vier Treffer beim 5:1-Sieg gegen den FC Watford erzielt hatte, die Defensivschwäche der Spanier zum 2:0. Dabei setzte sich der Brasilianer im Zweikampf gegen David Alaba durch, dessen Einsatz wegen muskulärer Probleme lange in Frage gestanden hatte.

Auf der anderen Seite kamen die Offensivkünstler von Real um Ex-Weltmeister Toni Kroos, Regisseur Luka Modric und Stürmerstar Benzema zunächst überhaupt nicht zum Zuge. Manchester stellte geschickt die Räume zu und unterband damit das Aufbauspiel des Tabellenführers der spanischen Primera Division effektiv. Erst nach rund einer halben Stunde kam das Team von Coach Carlo Ancelotti besser in die Partie, indem es selbst zum Pressing überging.

Irrer Schlagabtausch

Weil Real aber weiter nachlässig in der Abwehr reagierte, kam Gastgeber Manchester durch Mahrez und Phil Foden zu guten Chancen. Und dann war auf der Gegenseite plötzlich in seinem 600. Spiel für Real wieder Benzema zu Stelle. Der Franzose, der bereits in den Runden zuvor gegen Paris Saint-Germain und Titelverteidiger FC Chelsea mit drei beziehungsweise vier Toren der entscheidende Mann war, verwandelte eine Flanke von Ferland Mendy trotz Bedrängnis zum Anschlusstreffer.

Nach der Pause blieb Alaba in der Kabine. Die noch nicht wieder organisierte Real-Abwehr wurde in der 48. Minute von Mahrez düpiert, der der aber nun den Pfosten traf. Den Nachschuss von Foden blockte Dani Carvajal vor der Linie. In der 53. machte es der englische Nationalspieler besser und köpfte eine Flanke von Fernandinho ins Tor. Die Antwort der Madrilenen kam prompt: Vinicius lief auf der linken Seite von der Mittellinie allein aufs City-Tor zu und vollendete mit einem präzisen Flachschuss.

Den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung stellte Bernardo Silva mit einem strammen Schuss unter die Latte her, ehe erneut Benzema mit einem verwandelten Handelfmeter wieder für Real verkürzte und so die Finalchancen für Madrid am Leben hielt. (mss/dpa)

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