Champions League: FC Bayern München, nimm dir ein Beispiel an diesen Aufholjagden

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Champions-League-Halbfinale: Der FC Bayern München sollte sich die 1:2-Niederlage gegen Real Madrid im Hinspiel nicht so zu Herzen nehmen. Es sind schon ganz andere Wunder geschehen. Berühmte Aufholjagden, die Mut machen.

WM-Qualifikation 2013: Nach 54 Minuten führt die Schweiz 4:1 gegen Island. Doch die Wikinger geben nicht auf und kommen in der 56. und 68. Minute wieder heran. In der 91. und letzten Minute dann schießt Dreifach-Torschütze Johann Berg Gudmundsson zum Ausgleich und erhält so Islands Chancen auf die erste WM-Teilnahme.
Champions League 2012/13: Nach einem torlosen Remis im Viertelfinal-Hinspiel ist Borussia Dortmund so gut wie ausgeschieden. Der FC Málaga führt in der 82. Minute 2:1 in Dortmund, doch der Fußballgott hat ein Einsehen: Marco Reus und Felipe Santana treffen binnen weniger Sekunden in der Nachspielzeit. Das Wunder ist perfekt - und der BVB steht im Halbfinale.
Gastgeber Angola ist fassungslos angesichts des 4:4-Endstands beim Eröffnungsspiel des Afrika-Cups 2010 gegen Mali. Elf Minuten vor Ende der Partie steht es 4:0 für Angola, bevor Mali ein sensationelles Comeback startet und die wilde Aufholjagd mit zwei (!) Treffern in der Nachspielzeit krönt.
Grenzenlose Freude herrscht bei den Spielern des FC Liverpool, als ihr Champions-League-Triumph im Jahr 2005 feststeht. Nach einem 0:3-Rückstand zur Pause kämpft sich die Truppe um Dietmar Hamann zurück und besiegt den AC Mailand schließlich nach Elfmeterschießen mit 6:5.
Mit 4:1 gewinnt der AC Mailand in der Champions-League-Saison 2003/04 das Viertelfinal-Hinspiel gegen Deportivo La Coruña. Da kann eigentlich nichts mehr anbrennen - sollte man meinen. Doch den Spaniern gelingt die Sensation: Sie gewinnen das Rückspiel mit 4:0 und ziehen ins Halbfinale ein.
Das Wunder von der Weser im Gruppenspiel der Champions League 1993/94: Die Gäste des RSC Anderlecht liegen in der 66. Minute 3:0 vorne, dann kommen Wynton Rufer mit einem Doppelpack, Rune Bratseth, Bernd Hobsch und Marco Bode und drehen die Partie für Werder Bremen zum Endstand von 5:3.
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