Die EM 2020 wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Ziel ist es, die Europameisterschaft 2021 nachzuholen - vom 11. Juni bis 11. Juli. Ebenfalls soll weiterhin in zwölf Städten gespielt werden - als deutscher Austragungsort bleibt München erhalten. Beide Halbfinals und das Finale finden im Londoner Wembley-Stadion statt.

Wie schon 2016 in Frankreich werden bei dem Turnier 24 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen. Durch die EM-Qualifikation werden 20 Teams ermittelt. Die übrigen vier gehen aus den Play-offs der UEFA Nations League hervor.

Vor 60 Jahren fand die erste EM statt. Aufgrund des Jubiläums findet die EM in zwölf Städten verteilt über dem europäischen Kontinent statt. 1960 hieß sie noch Europapokal für Nationalmannschaften. Seit 1968 heißt sie Europameisterschaft.

EM im Wandel: Von 8 auf 24 Teilnehmer

Die Endrunden umfassten bis 1976 nur die Spiele ab dem Halbfinale. 1980 in Italien wurde erstmals ein Endturnier mit acht Teilnehmern ausgespielt. Diese Teilnehmerzahl galt bis 1992 in Schweden.

1996 in England kam es zur Verdopplung der Teilnehmerzahl. Seit 2016, als das Turnier in Frankreich stattfand, qualifizieren sich 24 Mannschaften für die Endrunde.

Alle EM-Sieger im Überblick

JahrSiegerGastgeberland
1960Russland (Sowjetunion)Frankreich
1964SpanienSpanien
1968ItalienItalien
1972DeutschlandBelgien
1976Tschechien (CSSR)Jugoslawien
1980DeutschlandItalien
1984FrankreichFrankreich
1988NiederlandeDeutschland
1992DänemarkSchweden
1996DeutschlandEngland
2000ItalienNiederlande/Belgien
2004GriechenlandPortugal
2008SpanienÖsterreich/Schweiz
2012SpanienUkraine/Polen
2016PortugalFrankreich
2021noch offenEuropaweit
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