Anfang November ist Magdalena Neuner zum zweiten Mal Mutter geworden. In der Rolle als Mama geht die 29-Jährige auch vollends auf, wie sie der "Bild am Sonntag" verriet. Dem Profisport trauert sie hingegen nicht hinterher.

Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Magdalena Neuner die Langlauf-Ski an den Nagel gehangen hat. Doch Wehmut verspürt die zweifache Biathlon-Olympiasiegerin bisher keine. Der "Bild am Sonntag" sagte sie: "Natürlich war es eine schöne Zeit, und es gab Momente, die sehr besonders waren, und die ich gerne noch einmal wieder erleben möchte. Aber wenn ich die Gesamtsituation sehe, bereue ich es nicht."

Zweite Schwangerschaft "keine einfache"

Stattdessen widmet sich die Garmisch-Partenkirchenerin nun ganz ihrer Familie. Nach der mittlerweile zweijährigen Tochter Verena kam vor einem Monat Söhnchen Josef zur Welt. Doch die zweite Schwangerschaft soll wesentlich strapaziöser verlaufen sein als die erste.

"Es hat überall ein bisschen mehr gezwickt. Ich war viel müder, und die ersten fünf bis sechs Monate war mir wahnsinnig oft schlecht und übel. Es war keine einfache Schwangerschaft", so Neuner zur "BamS". "Aber wenn ich jetzt meinen Sohn sehe, dann ist alles schon wieder vergessen. Ich war auf Anhieb verliebt in ihn", gab sich die Zweifach-Mama jedoch versöhnlich mit der Situation.

Einblicke gewährte Neuner auch in die Art ihrer Kindererziehung. "Ich möchte nicht, dass unsere Kinder "Ja-Sager" werden". Um dies zu gewährleisten, setzt die ehemalige Leistungssportlerin auf "gewisse Regeln", sieht sich allerdings eher als "entspannte Mama".

Scheinbar kommt auch der sportliche Aspekt in der Erziehung nicht zu kurz. Auf die Frage, auf was sie sich in Zukunft freue, antwortete die Sportlerin des Jahres 2012, "zum ersten Mal mit unserer Tochter zum Langlauf zu gehen."

Neuner weiter: "Vreni ist auch schon ganz heiß darauf und hat auch schon die Langlaufski bekommen. Bei uns im Wohnzimmer fährt sie schon immer damit und macht Trockentraining."

Wer weiß - wenn Vreni Neuner fleißig übt, kann sie vielleicht irgendwann in die Biathlon-Fußstapfen ihrer Mutter treten. Die passende Trainerin hat sie ja schon zu Hause.

(juv)