München (ncs) - Kurz vor dem Saisonauftakt der Basketball-Bundesliga sorgt eine Nachricht in Paderborn für Entsetzen: US-Basketball-Profi Lavelle Felton (29) wurde in seiner Heimatstadt Milwaukee niedergeschossen.

Wie NW-News berichtet, ereignete sich das Drama am frühen Mittwochmorgen: Gegen zwei Uhr war Felton an einer Tankstelle mit einem Gewehr-Projektil in den Kopf geschossen worden - seitdem kämpft er im Froedtert Memorial Lutherian Hospital im US-Bundesstaat Wisconsin um sein Leben. Die behandelnden Ärzte schätzen seinen Gesundheitszustand nach der Schussverletzung äußert kritisch ein.

Warum der zweifache Vater und ehemalige Star der Paderborn Baskets Opfer dieser Tat wurde, ist bislang unklar und auch die Identität des Täters bleibt laut Polizeiangaben weiterhin unbekannt. Dieser konnte nach dem Attentat auf Felton flüchten.

Die Familie des US-Profis - darunter seine Lebensgefährtin Deja (26) und seine beiden Kinder Shemere (2) und Joseph (5) - steht seit der Nachricht des Unglücks unter Schock und auch in Paderborn ist man fassungslos über das Geschehene.

Geschäftsführer der Paderborn Baskets Thorsten Perlik zur "Bild"-Zeitung: "Wir stehen alle unter Schock. Unglaublich, was passiert ist. Wir hoffen für ihn und seine Familie, dass sich sein Gesundheitszustand doch noch verbessert."

Lavelle Felton war nach der vergangenen Saison bei den Paderborn Baskets und gescheiterten Verhandlungsgesprächen als Profi in seine Heimatstadt Milwaukee zurückgekehrt. Den Baskets hatte der US-Star in der letzten Saison in die Play-offs der Basketball-Bundesliga verholfen.