Wettschulden sind Ehrenschulden, das gilt auch für Medaillengewinner Manuel Feller. Der malte sich nach seinem Sieg im WM-Slalom und einer Wette mit ORF-Moderator Rainer Pariasek den Bart silber.

Manuel Feller treibt es ja gerne mal bunt mit seinem Bart: Vor Kurzem war der Schnauzer noch grün. Nach seinem zweiten Platz beim WM-Slalom am Sonntag wechselte er zu Silber - passend zu seiner Medaille.

Das allerdings nicht ganz freiwillig, denn bei der Farbveränderung ging es um eine Wette mit ORF-Moderatoren Rainer Pariasek.

Feller und Pariasek hatten in Kitzbühel gewettet, dass Pariasek Manuel Fellers Bart in der jeweiligen Medaillenfarbe anmalen darf, falls Feller in St. Moritz eine gewinnt.

Die erste Medaille für Feller

Es war nicht nur die erste Medaille für den Tiroler - im Weltcup stand er bisher noch nie auf dem Podest. In der laufenden Saison schied er in fünf von acht Slaloms aus - unter anderem in Zagreb als Führender nach dem ersten Durchgang.

"Ich glaube, ich habe mir den richtigen Tag für meinen allerersten Podestplatz ausgesucht.", sagte Feller nach seinem Medaillensieg mit versilbertem Bart.

Dabei war Feller am Vortag keineswegs sicher, am Sonntag überhaupt antreten zu können. Der 23-Jährige hatte mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen.

"Aber meine Betreuer haben mich super hergerichtet. Deswegen weiß ich gar nicht, in wie viele Stücke ich diese Medaille überhaupt teilen müsste - es haben einfach extrem viele Personen ihren Anteil daran.", sagte Feller dem ORF. (arg)

Teaserbild: © Screenshot Facebook/Austria Ski Team