Auch der Slalom von Kranjska Gora endet mit einer Machtdemonstration von Marcel Hirscher: Der Salzburger gewinnt mit einem Vorsprung von 1,22 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen. Dritter wird der Schweizer Ramon Zenhäusern.

Einen Tag nach seinem Erfolg im Riesentorlauf hat Marcel Hirscher in Kranjska Gora auch im Slalom gesiegt - und nicht nur die Disziplinwertung vorzeitig für sich entschieden.

Auch der Gesamtweltcup geht an den Salzburger - zum siebten Mal in Folge. Das bedeutet Rekord!

Hirscher setzte sich einmal mehr mit einer Machtdemonstration durch: Er gewann den Slalom mit einem Vorsprung von 1,22 Sekunden vor Henrik Kristoffersen. Der ewige Zweite aus Norwegen zollte seinem Kontrahenten Respekt: Er sei der beste Skifahrer der Welt - "daher ist es okay, hinter ihm Zweiter zu sein".

Weiterer Rekord für Hirscher in Reichweite

Der Norweger hat als Gesamt-Zweiter 289 Punkte Rückstand auf Hirscher, wird von den letzten sechs Weltcups in dieser Saison aber nur die zwei verbleibenden Technik-Rennen bestreiten.

Für Hirscher ist es der zwölfte Saisonsieg. Er liegt damit nur noch einen Welcupsieg hinter dem bisherigen Rekord von Ingemar Stenmark und Herrmann Maier: Beide hatten in ihrer aktiven Zeit innerhalb einer Saison 13 Rennen für sich entschieden.

"Es ist nicht zu packen!", fasste Hirscher nach seinem Sieg sein Glück in Worte. "Zwölfmal zu gewinnen, ist echt unglaublich."

Der Sommer nach seinem Knöchelbruch sei "nicht ohne" gewesen: "Von Gedanken ans Karriereende zur besten Saison - es ist unfassbar."

Ramon Zenhäusern auf Rang drei

Ramon Zenhäusern bestätigte nach Olympia-Gold im Team und Silber im Slalom einmal mehr seine sensationelle Form: Er landete mit 1,61 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

"Es ist einfach unglaublich!", jubelte der Schweizer nach dem Rennen. Es sei nicht einfach gewesen, ruhig zu bleiben. "Es ist mir eine Riesen-Ehre, mit den beiden Burschen am Podest zu stehen."

Aus dem deutschen Team überzeugte Sebastian Holzmann mit Platz elf und dem besten Ergebnis seiner Weltcup-Karriere. Fritz Dopfer wurde 16. und schaffte die Qualifikation für das Weltcup-Finale in zwei Woche in Are (Schweden).

Dominik Stehle landete auf Rang 17. Als vierter Deutscher kam Linus Straßer mit Rang 21 in die Punkte. (ank/dpa)