Bittere Nachricht für Gregor Schlierenzauer: Österreich verzichtet bei der Heim-WM in Seefeld auf seinen Weltcup-Rekordgewinner im Skispringen. Den Vorzug erhält ein 20-jähriger Nobody.

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Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Gregor Schlierenzauer (29) ist vom Österreichischen Skiverband (ÖSV) nicht für die Heim-WM in Seefeld nomininert worden.

Stattdessen geht Österreich mit einem Sextett bestehend aus Titelverteidiger Stefan Kraft, Daniel Huber, Michael Hayböck, Philipp Aschenwald, Manuel Fettner und Jan Hörl in die Wettbewerbe.

Schlierenzauer hat geforderte Leistung nicht gebracht

"Gregor hätte ganz klar Leistung zeigen müssen. Das hat er leider Gottes, wenn man das Mannschaftsspringen in Lahti ausnimmt, nicht ganz so gebracht, wie wir uns das erwartet haben. Daher haben wir dem jungen Athleten Jan Hörl den Vorzug gegeben", sagte der Sportliche Leiter des ÖSV, Mario Stecher, früherer Weltklasse-Kombinierer.

Schlierenzauer, der mit 53 Einzelsiegen im Weltcup Rekordhalter ist, hatte wegen Formschwäche bereits auf die Vierschanzentournee verzichtet und stattdessen über mehrere Wochen Einzeltraining absolviert. (AFP/hau)

Skispringer Stefan Kraft hat seinen dritten Weltcup-Erfolg in Folge geschafft.