Für die österreichischen Skispringer gab es auch im letzten Weltcup der Saison keinen Sieg. Für Cheftrainer Heinz Kuttin wird die Luft dünn.

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Bei der abschließenden Springerparty ließ sich Stefan Kraft die Laune nicht verderben. Der entthronte Gesamtweltcup-Sieger bediente sich strahlend an einer riesigen Pfanne mit Kaiserschmarrn und Käsespätzle.

Anders als am Buffet im sonnigen Planica gingen Österreichs Skispringer auf den Schanzen dieser Welt in diesem Winter immer wieder leer aus.

Zwar schaffte es Kraft in Planica zum achten Mal auf das Podest, ein Sieg sprang im Jahr nach zwei WM-Titeln und dem Skiflug-Weltrekord aber nicht heraus.

Für die Österreicher ist der sieglose Weltcup-Winter eine selten erlebte Schmach. Nur zweimal in der Geschichte des Weltcups haben die ÖSV-Adler eine Saison ohne Einzelerfolg beendet: 1988/89 und 2000/01.

Kuttins Zukunft entscheidet sich im April

Hinter dem Pongauer Kraft wurde es ganz düster: In Michael Hayböck und Gregor Schlierenzauer erlebten zwei einstige Top-Athleten eine schwache Saison. Auch die Talente blieben blass.

Weil die ÖSV-Athleten nicht nur im Weltcup enttäuschten, sondern auch Vierschanzentournee, Flug-WM und Olympia ohne Sieg und Medaille verlassen mussten, steht Cheftrainer Heinz Kuttin schwer in der Kritik.

Über seine Zukunft soll im April beraten werden. Nach dem durchwachsenen Auftritt bei den Winterspielen von Pyeongchang hatte Kuttin die Leistung seines Teams als "beschämend" bezeichnet.  © dpa

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