"Thor: Tag der Entscheidung" - die besten Bilder

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"Thor: Tag der Entscheidung" ist bereits das dritte Solo-Abenteuer des Donnergotts - und einer der unterhaltsamsten Filme aus dem schier unendlichen Output des Marvel-Universums.

Die Bilder, die Figuren, der Humor - die Marvel-Schmiede ist natürlich erkennbar. Jedoch wirkt alles viel freier und leichter, sodass auch Nicht-Comic-Fans einen Heidenspaß haben. Und wie immer die wichtigste Empfehlung: Unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben! "Thor: Tag der Entscheidung" startet am 31. Oktober in den Kinos.
Und lohnt sich der Weg ins Kino? Während seine ersten beiden Abenteuer zu den eher schwächeren Marvel-Auskopplungen gehören, hat der dritte "Thor"-Film das Zeug zum echten Hit. Dass Marvel einem Independent-Regisseur weitgehend freie Hand gelassen hat, macht sich an jeder Ecke positiv bemerkbar.
Auch Sutur bekommt noch einmal einen großen Auftritt. Jedoch findet der Endkampf nicht zwischen dem Dämon und Hulk statt. Thor muss erkennen, dass der Sieg über Hela nur durch ein riesiges Opfer erbracht werden kann, das seine Welt für immer zerstört. Da aber "Thor: Tag der Entscheidung" ohnehin das letzte Solo-Abenteuer Thors gewesen sein soll, darf es schon mit einem gewaltigen Knall enden.
Auf welcher Seite dieses liebreizende Hündchen kämpft, ist nicht schwer zu erraten. Hela setzt auf die geballte nordische Mythologie und lässt den Wolf Fenris von der Leine.
In Asgard kann derweil Heimdall - kurz, aber überzeugend wie immer von Idris Elba gespielt - sein Schwert verteidigen und die Stellung halten. Aber wie lange noch?
Korg lässt sich ebenso wie die Walküre und Bruce Banner von Thor überzeugen, mit nach Asgard zurückzukehren und der Herrschaft von Hela ein Ende zu bereiten.
Regisseur Taika Waititi übernahm übrigens selbst eine Rolle: die des Steinwesens Korg. Der Gladiator und sein Kumpel Miek, ein krabbenartiges Insekt, sind dermaßen witzig, charmant und einzigartig, dass sie nicht nur die bekannteren Figuren in Sachen Zuschauergunst hinter sich lassen, sondern sogar einen eigenen (Kurz-)Film spendiert bekommen sollen.
... Thors alten Avengers-Kumpel Hulk (Mark Ruffalo) handelt. Der hat so lange wie nie zuvor in der Gestalt des grünen Wüterichs verbracht - und hat nun als Bruce Banner einige Schwierigkeiten, sich der neuen Situation anzupassen.
Doch weiter mit Thor: Der muss - zum Gaudium des Grandmasters - bei einem Gladiatorenkampf gegen dessen bestes Pferdchen im Stall antreten. Die Überraschung könnte nicht größer sein - allerdings nicht für die Zuschauer, denn die wissen bereits aus dem Trailer, dass es sich dabei um keinen Geringeren als ...
... eine Walküre überlebte das Massaker - und hängt seitdem an der Flasche. Traurige Sache - aber allein die wunderschönen Bilder dieses kurzen Rückblicks sind den Kinobesuch schon wert.
... die Kriegerinnen hatten keine Chance gegen die gehörnten Hela. Lediglich ...
... ihre Erfahrungen mit Hela gesammelt. Selbstredend keine guten: Einst kämpften die Walküren gegen die herrschsüchtige und machthungrige Göttertochter, doch ...
Eine der coolsten neu eingeführten Figuren wird von Tessa Thompson gespielt. Scrapper 142 ist in Wirklichkeit eine Walküre aus Asgard, die sich nicht nur fern ihrer Heimat, sondern auch am liebsten an der Bar aufhält. Ihr Alkoholproblem kommt aber nicht von ungefähr - denn auch sie hat bereits ...
... der viel aufregender und interessanter ist als sein heldenhafter Streber-Bruder.
Klar, dass es Loki gelingt, aus der unangenehmen Situation das Beste zu machen und nicht als Gefangener, sondern als Ehrengast am Hof des Grandmasters zu landen. Tom Hiddleston überzeugt einmal mehr als Bösewicht mit Charme, ...
Auf Sakaar herrscht der Grandmaster (in all seiner Verschrobenheit glänzend dargestellt von Jeff Goldblum), der sein Vergnügen vor allem in Gladiatorenkämpfen findet.
... sie übernimmt mit Hilfe des Verräters Skurge (Karl Urban) gleich ganz die Herrschaft über Asgard. Fehlt eigentlich nur noch Heimdalls Schwert, damit sie weitere Welten erobern kann. Thor und Loki werden von ihr aus dem Bifröst gestoßen - und landen auf einem skurillen Müllplaneten.
Auftritt Hela, Erstgeborene Odins. Cate Blanchett verkörpert das neue schwarze Schaf der Familie (sorry, Loki) gewohnt perfekt und mit sichtlichem Spaß. An der Göttin im Gothic-Look zerschellt nicht nur Thors Hammer Mjölnir, ...
Überraschung: Loki (Tom Hiddleston) lebt noch - und hat es sich in Gestalt von Odin in Asgard gemütlich eingerichtet. Doch wo ist der echte Göttervater? Gemeinsam macht sich das Brüderpaar auf die Suche. Dank einem alten Bekannten wird Odin gefunden - nur um kurz darauf das Zeitliche zu segnen und Platz für eine andere Familienangehörige zu machen.
Nun macht er sich auf in Richtung seiner Heimat Asgard, deren Untergang - Ragnarök - von Surtur prophezeit wird. Die Krone des Dämons nimmt Thor zur Sicherheit an sich - dass sie später noch eine entscheidende Rolle spielen wird, kann er allerdings noch nicht ahnen.