Bei der 90. Oscar-Verleihung gab es einen besonderen Anreiz für die Gewinner, die Show nicht in die Länge zu ziehen: Wer die kürzeste Dankesrede hielt, bekam einen Jetski obendrauf.

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"And the Oscars goes to ...!" Die Zuschauer sind gebannt. Die Nominierten zittern und hoffen. Der Name erklingt. Jubel. Applaus. Der Gewinner kommt vor Freude taumelnd auf die Bühne. Auf diesen Moment hat er lange hingearbeitet – vielleicht sein ganzes Leben.

Bei der Dankesrede heißt es jetzt, bloß niemanden vergessen: Familie, Freunde, Kollegen, vielleicht noch ein politisches Statement ... das zieht sich. Für die Veranstalter ein unkalkulierbares Grauen.

Preis für die kürzeste Oscars-Dankesrede

Moderator Jimmy Kimmel überlegte sich bei den diesjährigen Oscars einen besonderen Anreiz, damit sich die Gewinner nicht in allzu ausschweifenden Reden verlieren. Denn an die vorgegebenen 45 Sekunden Bühnenzeit hält sich kaum jemand.

Der Deal: Die kürzeste Dankesrede wird mit einen Jetski belohnt. Das Wasserfahrzeug wurde von Helen Mirren zu Beginn der Verleihung showmäßig angepriesen.

"And the Jetski goes to ..."

Mark Bridges konnte sich schließlich doppelt freuen. Zuerst bekam er den Goldjungen als bester Kostümbildner für den Film "Der seidene Faden".

Am Ende der Verleihung dann der nächste Preis: Weil er sich besonders kurz und knapp bei seiner Rede gefasst hat, durfte er den versprochenen Jetski auch noch mit nach Hause nehmen. Natürlich mit Schwimmweste – safety first!

Zusammen mit Helen Mirren schwang sich der frischgebackene Oscarpreisträger auf seinen neuen Jetski und feierte seinen zweifachen Sieg.

Für Mark Bridges hätte der Abend wohl nicht besser laufen können. (uma)   © top.de