Von "Sakrileg" bis "Bridget Jones": Diese Bücher wurden erfolgreich verfilmt

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Dan Brown ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Autoren. Doch nicht nur seine Bücher fesselten Millionen Leser, auch die dazugehörigen Verfilmungen ließen die Kassen klingeln. Der Schriftsteller, der am 22. Juni seinen 55. Geburtstag feiert, ist nicht der einzige, dessen Werke erfolgreich verfilmt wurden und es auf die große Leinwand geschafft haben. © spot on news

"The Da Vinci Code – Sakrileg" ist eine 2004 erschienene Verfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller von Dan Brown aus dem Jahr 2003. Tom Hanks verkörpert darin den Harvard-Professor Robert Langdon, der auf einer Leiche einen kryptischen Code entdeckt. Zusammen mit der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu (Audrey Tautou) versucht er damit, Botschaften aus den Werken Leonardo Da Vincis zu entschlüsseln. Dabei machen sie eine Entdeckung, welche das Christentum in seinen Grundfesten erschüttern wird. Übrigens: Diese Tatsache sorgte dafür, dass einige katholische Nonnen gegen die Verfilmung von "Sakrileg" protestierten.
Als "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J. K. Rowling 1998 in Deutschland erschien, war der Kinderbuchmarkt revolutioniert. Kids standen Schlange, um den nächsten Band zu ergattern. Da überrascht es nicht, dass auch die Filme der siebenteiligen Geschichte rund um den Zauberer Harry Potter ein Mega-Hit wurden. Der erste Teil kam 2001 in die Kinos und machte Daniel Radcliffe und Emma Watson zu Stars. 2011 erschien schließlich der letzte Teil im Kino.
J. R. R. Tolkien veröffentlichte bereits 1954 seinen Roman "Der Herr der Ringe". Erst 2001 wagte sich dann Regisseur Peter Jackson an die Verfilmung unter dem Namen "Der Herr der Ringe - Die Gefährten". 2002 folgte "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" und 2003 "Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs". Hauptdarsteller Elijah Wood, der den Ringträger Frodo spielte, gelang mit den Filmen sein endgültiger Durchbruch in Hollywood.
Stephenie Meyer erschuf 2005 die Vampir-Saga rund um Edward Cullen und der Sterblichen Bella Swan. Über fünf Romane erzählte die Autorin die Liebesgeschichte des ungleichen Paares. 2009 kam mit "Twilight – Bis(s) zum Morgenrot" der erste Teil ins Kino – und machte die Newcomer Kristen Stewart und Robert Pattinson zu absoluten Superstars, die für eine Zeit lang sogar hinter der Kamera ein Paar waren.
Autorin E. L. James revolutionierte 2011 mit "Fifty Shades of Grey" das Erotik-Roman-Genre. 2015 kam mit "Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen" der erste Teil der Trilogie in die Kinos. Für die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan eine waschechte Herausforderung bei all den pikanten Bondage-Sex-Szenen. 2017 folgte "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe" und 2018 schließlich der Höhepunkt mit "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust".
Hier ist die Verfilmung aus dem Jahr 2006 vermutlich berühmter als das 2003 erschienene gleichnamige Buch. In der "Teufel trägt Prada" spielt Meryl Streep eine extrem anspruchsvolle und tyrannische Chefredakteurin, die ihrer Assistentin Andy (Anne Hathaway) das Leben zur Hölle macht. Doch Andy lässt sich nicht unterkriegen. Was viele Fans des Films vermutlich nicht wissen: Die Geschichte hat einen realen Bezug. Romanautorin Lauren Weisberger arbeite einst selbst als persönliche Assistentin von "Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour und weiß daher nur zu gut, wie es in der Modewelt zugeht.
Mit "Das Parfum" hat der deutsche Autor Patrick Süskind einen echten Welterfolg gefeiert. Sein 1985 erschienener Roman wurde 2006 unter dem Titel "Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders" mit Schauspieler Ben Whishaw verfilmt. Für den Streifen, der im Frankreich des 18. Jahrhunderts spielt und die Geschichte des Sonderlings Jean-Baptiste Grenouille erzählt, hagelte es haufenweise Auszeichnungen, darunter den Bambi sowie den Deutschen und den Europäischen Filmpreis.
"Die Tribute von Panem" von US-Autorin Suzanne Collins sind eigentlich nur als Romantrilogie (2008-2010) erschienen. Nun sind allerdings ein Prequel sowie der dazugehörige fünfte Kinofilm der dystopischen Zukunftsgeschichte in Planung. "Hunger Games", "Catching Fire", Mockingjay 1" und "Mockingjay 2" entpuppten sich allesamt als Blockbuster. Und Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence, die beim ersten Teil noch als Newcomerin galt, ist heute eine der bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods.
Dass eine Romanverfilmung gleich viermal für den Oscar nominiert wird, kommt extrem selten vor. Doch "Stolz und Vorurteil", welche auf dem 1813 erschienenen Romanklassiker von Jane Austen basiert, überzeugte Kritiker wie Kinozuschauer gleichermaßen. Das lag vermutlich nicht zuletzt an Hauptdarstellerin Keira Knightley, die die Rolle der Elizabeth Bennet mimte. Das Besondere an der Handlung ist, dass sie nicht nur als Liebesgeschichte zu verstehen ist, sondern eine herausragende Gesellschaftsstudie der damaligen Zeit darstellt.
Cecelia Ahern war gerade einmal 21 Jahre alt, als sie 2004 ihren Debütroman "P.S. Ich liebe Dich" veröffentlichte. Die Geschichte der jungen Frau Holly, die von ihrem verstorbenen Ehemann Briefe erhält und so wieder Freude am Leben findet, wurde zum absoluten Bestseller. Die Verfilmung mit Hilary Swank und Gerard Butler in den Hauptrollen ließ nicht lange auf sich warten.
Die "Bridget Jones"-Filmtrilogie ist zweifellos Kult, die dazugehörigen Bücher von Bestsellerautorin Helen Fielding ebenfalls. Renée Zellweger, die in den Filmen eine liebenswerte, aber sehr tollpatschige Journalistin spielt, stolpert in "Schokolade zum Frühstück" (2001) und "Am Rande des Wahnsinns" (2004) von einem Chaos ins nächste, bis in "Bridget Jones' Baby" (2016) schließlich das ganz große Glück auf sie wartet.
Mit "Wie ein einziger Tag" startete US-Schnulzen-Autor Nicholas Sparks 1996 eine lange Reihe von besonders gefühlsintensiven Liebesromanen. Viele seiner Geschichten spielen auf zwei Zeitachsen, so auch die Verfilmung von 2004. Der Zuschauer erlebt, wie sich Noah (Ryan Gosling) und Allie (Rachel McAdams) in den 1940er-Jahren kennen und lieben lernen, aber auch, wie 50 Jahre später eine tückische Krankheit ihre besondere Verbindung zu zerstören droht.