Flaschenbürste, Windelsäcke, Nachtlicht, Schwimmscheiben und natürlich Bilderbücher: Die Liste an unglaublich wichtigen Dingen im Urlaub mit Kindern ist lang. Auf keinen Fall fehlen darf Theo der Teddy. Auch ohne Nachtlicht geht gar nichts. Und wehe dem, der die CD mit den Lieblings-Kinderliedern vergisst! Die rettet nämlich Leben – am meisten meines!

Geschichten aus dem Leben einer Zwillings-Mutter.

Dann müssen selbstverständlich auch noch Notfall-Artikel wie Fieberzäpfchen, Pflaster und Zahnungssalbe mit in den Koffer – wer weiß schon, ob man das alles im Urlaubsort überhaupt bekommt? Und freilich Medikamente gegen Durchfall und Verstopfung. Sonst spielen sich noch Dramen ab. Außerdem mit im Gepäck ein Reisefön, die geliebte Malseife und die Lieblingsspeisen der Kleinsten. Sandspielzeug und kleine Eimer.

Sogar das Handschuhfach wird vollgepackt

Anstelle eines aufblasbaren Kinderbeckens kommt ein Wäschekorb mit – quasi der Privat-Pool für kleine Urlauber. Den kann man überall mitnehmen und auch toll bepacken: Etwa mit dem Wasserkocher oder der Kühltasche. Nur für den Notfall, falls im Urlaubsort kein anständiges Restaurant zu finden ist, sind wir autark und können Dosennudeln wärmen. Man weiß ja nie...

Zwillingswagen, Einzelkinderwagen für kurze Ausflüge mit nur einem Kind, Hochstuhl, Babywaage und Badematten sind natürlich auch mit dabei. Alles habe ich fein säuberlich gepackt, inklusive Mini-Fernseher mit DVD-Player und diversen DVDs inklusive. Eine kleine Auswahl der besten Folgen der Barbapapas für die Kinder und für Mama und Papa einige Dokumentationen über den Fall der Mauer. Und wie soll das ganze Zeug nun in das Auto? Es ist klar: Wir spielen wieder einmal Urlaubs-Tetris! Also eigentlich mein Mann. Der mag ja prinzipiell Computerspiele – ist also perfekt für ihn...

Kleidungsstücke, die nicht in den Koffer passen, bekommen die Kinder im Lagen-Look angezogen. Und restliches Kleinzeug stopfen wir ins Handschuhfach. Der Reisepass ist griffbereit. Schweißgebadet geht es dann endlich los. Und als wir schließlich 500 Kilometer von zu Hause und 100 Kilometer von unserem Urlaubsziel entfernt sind, schießt es mir wie ein Blitz durch meine Gehirnwindungen: Ich habe meinen Bikini zu Hause vergessen.

Game over.