Zum 18. Geburtstag: Wie Emma Schweiger die deutsche Kinoleinwand eroberte

So berühmt wie ihr Vater Til ist Emma Schweiger, die am 26. Oktober 18 Jahre alt wird, zwar noch nicht. Hierzulande ist die Schauspielerin aber keine Unbekannte. Kein Wunder, denn seitdem Emma drei Jahre alt ist, steht sie vor der Kamera. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Am 26. Oktober 2002 wird Emma Schweiger in Los Angeles (USA) geboren. Als Tochter eines international berühmten Drehbuchautors und Filmproduzenten ist es wohl kein Wunder, dass sie schon als Kleinkind vor der Kamera steht. So kommt die Kleine im Alter von nur drei Jahren zu ihrem Filmdebüt.
2005 produziert Papa Til Schweiger den tragikomischen Liebesfilm "Barfuß", in dem seine Tochter einen kleinen Auftritt hat.
Nur zwei Jahre später erscheint Schweigers Erfolgsfilm "Keinohrhasen" auf den deutschen Kinoleinwänden, in dem die damals fünfjährige Emma Schweiger die kleine Cheyenne-Blue spielt, eine Schauspielerinnen-Tochter.
Auch Schweigers ältere Töchter Luna und Lilli (unten rechts) sowie Sohn Valentin sind in "Keinohrhasen" zu sehen – ein richtiges Familienprojekt, das sich schnell als großer Erfolg entpuppt. Die Liebeskomödie wird mit dem Deutschen Comedypreis und einem Bambi bedacht.
Auf "Keinohrhasen" folgt 2009 die Fortsetzung "Zweiohrküken", in der Emma erneut in die Rolle der Cheyenne-Blue schlüpft.
Im selben Jahr verbucht Emma den Film "Männerherzen" in ihrem Lebenslauf. Auch hier steht sie erneut mit ihrem Vater vor der Kamera, aber auch neben deutschen Schauspielgrößen wie Christian Ulmen und Florian David Fitz.
Wie eng Emmas Verhältnis zu Vater Til Schweiger ist, wird 2011 in "Kokowääh" deutlich. In der Filmkomödie hat Emma ihre erste Hauptrolle inne. Als Magdalena mimt sie ein Kind, das unverhofft auf ihren leiblichen Vater (Til Schweiger) trifft.
"Kokowääh" erweist sich als so erfolgreich, dass Schweiger 2013 einen zweiten Teil auf die Kinoleinwand bringt. Erneut ist seine Tochter als Magdalena zu sehen.
Gemeinsame Sache mit ihren Schwestern Lilli (re.) und Luna (li.) macht Emma 2011 in der Kinder-Fernsehserie "Die Pfotenbande". Die drei moderieren insgesamt zwölf Episoden, in denen sie Abenteuer mit Tieren erleben und ihre Erfahrungen an die Zuschauer vermitteln.
In der Tragikomödie "Und weg bist du" (2012) steht Emma Schweiger erstmals ohne Papa Til vor der Kamera. In dem Fernsehfilm hat sie die Rolle der jungen Lucy Becker inne, die Tochter der krebskranken Jela Becker (Annette Frier, li.).
Mit "Honig im Kopf" (2014) produziert Til Schweiger ein besonderes Filmprojekt, in dem er einmal mehr mit Tochter Emma vor der Kamera steht. In dem Demenz-Drama hat niemand Geringeres als Komikerlegende Dieter Hallervorden (re.) die Hauptrolle inne. Er spielt den an Alzheimer erkrankten Opa Amandus.
Über die Jahre wird immer mehr klar: Die Schweigers können nicht ohne einander. Und das, obwohl sich Til Schweiger 2014 von der Mutter seiner Kinder scheiden lässt. Fast 20 Jahre war er mit der US-Amerikanerin Dana Schweiger (re.) verheiratet.
2016 zieht Dana Schweiger mit Tochter Emma wieder zurück in die USA. Ehe es für die junge Schauspielerin in die Vereinigten Staaten geht, ist es ihr besonders wichtig, noch viel Zeit mit ihrem Vater zu verbringen. Das nächste gemeinsame Filmprojekt folgt.
In "Conni & Co." ergattert Emma Schweiger 2016 die Hauptrolle der zwölfjährigen Conni. In diese schlüpft sie auch in der Fortsetzung "Conni & Co – Das Geheimnis des T-Rex" (2017). Auf Wunsch seiner jüngsten Tochter führt Til Schweiger beim zweiten Teil Regie.
Für Til Schweiger ist es neu, nur als Regisseur zu fungieren. "Ich führe jetzt Regie, weil Emma sich das gewünscht hat. Tatsächlich bin ich zum ersten Mal nur Regisseur und spiele nicht im Film mit", erklärt der Schauspieler der "Bild"-Zeitung. Für ihn sei das Projekt deshalb sehr entspannt.
Trotz der Trennung von ihrem Vater genießt Emma das Leben in Malibu, wo die Familie schon einmal eine Zeit lang gelebt hat. Emma hatte damals eine Grundschule in den USA besucht und dort viele Freunde gefunden, erzählte die junge Schauspielerin ebenfalls der "Bild". "In Malibu ist es einfach entspannter als in Hamburg."
Kaum zu glauben, wie harmonisch es bei den Schweigers zugeht, besonders nach der Scheidung. Til und Dana Schweiger führen bis heute ein freundschaftliches Verhältnis und unterstützen sich sowohl gegenseitig als auch die Arbeit ihrer gemeinsamen Kinder. Neben den drei Töchtern haben sie außerdem Sohn Valentin (li.).
Optisch kommt Emma ganz nach ihrer Mutter Dana, wie auch ihre beiden Schwestern. Die drei sehen ihrer Mama zum Verwechseln ähnlich.
Das schauspielerische Talent haben sie dafür von ihrem Vater geerbt. Til Schweiger unterstützt seinen Nachwuchs von Geburt an in der Schauspielerei. Seine Kinder seien "das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist", schwärmt er 2019 in einem Instagram-Post.
Regelmäßig reist der Schauspieler in die Staaten, um Tochter Emma zu sehen. So etwa auch an ihren Geburtstagen.