Arnold Schwarzenegger wird 72: Diese Hollywoodstars sind als Profisportler gestartet

Sie starteten bereits als Boxer, Wrestler oder Footballer durch, doch packte sie der Ehrgeiz, obendrein auch in Hollywood Fuß zu fassen. Das, was Arnold Schwarzenegger einst gelang, brachten auch weitere Ex-Profisportler fertig. © spot on news

Bevor der "Orange Is The New Black"-Star Uzo Aduba mit der Schauspielerei startete, war sie erfolgreiche College-Sprinterin an der Boston University. Beachtlich auch ihr Ergebnis beim New York Marathon 2013: 5:17 h. Für ihre Rolle der leicht gestörten Gefängnisinsassin Suzanne "Crazy Eyes" bei "OITB" wurde Aduba gleich mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Golden Globe.
Bis 1996 war Terry Crews Profi-Footballer, unter anderem bei den "Washington Redskins" und den "Philadelphia Eagles". Seine Schauspieler-Karriere kam dann auch so richtig ins Rollen: Schauspielerisch überzeugte er bereits mit seinem ersten Film "The 6th Day" (2000). Seine Rolle des Detective Sergeant Terence "Terry" Jefford in der seit 2013 laufenden US-Sitcom Brooklyn Nine-Nine hat bereits Kultstatus.
Zwar nur ein kurzer Ausflug nach Hollywood, aber dafür ein ziemlich erfolgreicher: In "Space Jam" (1997) muss Basketball-Legende Michael Jordan Bugs Bunny und seinen Freunden dabei helfen, ein Basketballspiel gegen Aliens zu gewinnen. Und dabei spielt er – na klar – sich selbst.
Wrestler und mehrfacher WWE-Champion John Cena weiß ebenfalls sein Schauspiel-Talent zu nutzen. Aber es müssen nicht nur muskelbepackte Actionfilme wie "Bumblebee" (2018) oder "The Marine" (2006) sein – in "Dating Queen" (2015) von und mit Amy Schumer, stellte er ebenso sein komödiantisches Talent unter Beweis.
Als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin – dabei handelt es sich um eine Vollkontakt-Kampfsportart, bei es in Sachen Treten und Schlagen kaum Beschränkungen gibt – war Gina Carano ziemlich erfolgreich. Als die Texanerin 2009 nach einer langen Reihe von Siegen das erste Mal unterlag, verließ sie gleich komplett den Ring und trat stattdessen vor die Kamera, unter anderem für "Fast & Furious 6" (2013) und Deadpool (2016). Dass sie vorrangig Frauen-Rollen spielt, die ordentlich austeilen wie einstecken können, liegt auf der Hand.
Als US-Schwimmerin stellte Esther Williams in den 30er und 40er-Jahren ein Rekord nach dem anderen auf. Hollywood wurde auf sie aufmerksam, als sie einmal für eine Wasserballett-Freiluftshow gebucht worden war. Williams wurde der Star sogenannter "Aqua-Musicals" wie "Die Badende Venus" oder "Neptuns Tochter". Nachdem diese Ende der 50er-Jahre aus der Mode kamen, zog sich Williams aus dem Filmgeschäft zurück.
Als Wrestler war Dwayne "The Rock" Johnson bis 2013 einer der erfolgreichsten Akteure der WWE. Schon sein Vater wie sein Großvater waren Wrestling-Stars. Nach Hollywood kam er bereits 2000, wo er "nebenberuflich" bei "Die Mumie kehrt zurück" (2000) oder "Doom" (2001) mitspielte. Heute gehört das hawaiianisch-afroamerikanische Muskelpaket zu Hollywoods Topstars.
Karate-Profi, Tang-Soo-Do- und Taekwondo-Meister – Sidekick-Legende Chuck Norris wurde in den 60er-Jahren durch seine Kampfsportkünste bekannt, ab den 70er-Jahren schließen durch seine martialischen Rollen in Actionfilmen wie "Die Todeskralle schlägt wieder zu", "Hero – der Supercop" oder "Missing in Action". Chuck Norris ist allem überlegen, sogar sich selbst – genau darum dreht es sich auch bei den Pointen der kultigen Chuck-Norris-Witze.
Für seine Fans ist Bruce Lee der größte Kampfkünstler der Geschichte. Schon früh entwickelte er seine eigene Kampftechnik, sogar Chuck Norris (!) nahm bei ihm Unterricht. Genauso legendär sind natürlich seine Kung-Fu-Filme. Ganz vorne mit dabei: "Todesgrüße aus Shanghai", "Der Mann mit der Todeskralle" und "Die Todesfaust des Cheng Li".
NFL-Footballer und "Super Bowl"-Gewinner Charles "Bubba" Smith sorgte mit seiner Verkörperung des Moses Hightower unter anderem dafür, dass die Cop-Filmreihe "Police Academy" in den 80er-Jahren zum absoluten Kult wurde. Umso tragischer ist sein durch eine Überdosis Diätpillen verschuldeter Tod im Jahr 2011.
André Roussimoff, auch bekannt als "Andre the Giant" litt unter einer Anomalie, was zu seinem riesenhaften Wuchs führte. Er wurde sogar als das "Achte Weltwunder" bezeichnet. Zwischen den 1970er und beginnenden 1980er Jahren galt er als einer der erfolgreichsten Wrestler. Auch brachte ihm seine hünenhafte Erscheinung einige bekannte Filmrollen ein. Unvergessen: Seine Rolle des Riesen Fezzik in "Die Braut des Prinzen" (1987).