Die nächste Runde zwischen Marilyn Manson (48) und Justin Bieber (23): Jetzt hat der Schock-Rocker die Entschuldigungs-SMS des Popstars öffentlich vorgelesen. Das scheint gewirkt zu haben – eventuell arbeiten die beiden jetzt doch noch zusammen.

Marilyn Manson ist noch nicht fertig mit Justin Bieber. In der Radioshow von Howard Stern ließ er nun die SMS vorlesen, mit denen Bieber sich entschuldigt hat, nachdem Manson letztens öffentlich mit ihm abgerechnet hatte.

Die Vorgeschichte in Kurzform: Bieber hatte sich für sein Merchandise-Produkt bei einem Manson-Design bedient und ihm – vermutlich ironisch gemeint – gesagt, er hätte ihn wieder relevant gemacht. Daraufhin ließ Manson eine Tirade auf den Popstar ab.

Das schien Bieber schwer getroffen zu haben. Nachdem das Hass-Interview von Manson veröffentlicht wurde, schrieb er ihm: "Ich dachte wir hätten ein gutes Gespräch gehabt. Wenn wir wegen der T-Shirts noch nicht quitt sind, tut es mir wirklich leid. Abgesehen davon trifft es mich zu hören, dass ich für dich wie Arschloch rüberkam, oder sogar eines war. Es tut mir leid."

"Du warst einfach du"

Klingt, als würde Bieber das wirklich ernst meinen. Dass er sich überhaupt traut, noch mal so offen auf Manson zuzugehen, könnte man ihm schon hoch anrechnen. Aber Manson ließ ihn noch ein bisschen zappeln. Er schrieb dem Popstar eindeutig zweideutig zurück: "Du warst einfach du. Kein Stress." Dass er es damit nicht gerade besser macht, war ihm vollkommen klar, wie er dem Radiomoderator im Interview sagte: "Das könnte bedeuten, dass er einfach ein Arschloch ist. Oder alles andere."

"Du reichst mir gerade bis zum Schw...!" - Warum er so sauer ist.

Doch Biebs ließ sich auch davon nicht einschüchtern: "Ernsthaft, ich dachte wir würden uns gut verstehen. Noch einmal: Meine Schuld. Ich wollte kein Arschloch sein. Ich will nur, dass du das weißt."

"Lass uns den Spieß umdrehen"

Da wurde selbst Manson weich. Er schrieb: "Alles cool. Die Leute haben diesen Shirt-Scheiß zum Fake-Streit aufgebauscht. Lass uns den Spieß umdrehen, die Presse verarschen und etwas zusammen machen. Das wäre das beste. Und du musst dich nicht entschuldigen. Du warst kein Arschloch. Sie haben mich gefragt ob du eins wärst und ich hab vielleicht zugestimmt. Ich wollte dich nicht provozieren." Wow, kommt jetzt etwa doch noch eine gemeinsame Single von Bieber feat. Manson?

Daraufhin schloss Bieber mit den herzerwärmenden Worten ab: "Die Medien interessieren mich nicht wirklich. Ich wollte nur sicher gehen, dass zwischen uns alles gut ist, weil ich dich mag."

Sieht aus, als könnte sich hier doch noch eine Art Bromance entwickeln. Oder zumindest ein neuer PR-Volltreffer. (mia)  © top.de