Sarah Connor gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands. Auch wenn nicht immer alles glatt lief – verpatzte Deutschlandhymne oder ein durchsichtiges Kleid – kann sich ihre Karriere sehen lassen.

Ein Fehler zerstört noch lange keine Karriere: Vielleicht könnte man dieses Fazit aus der Erfolgsgeschichte von Sarah Connor ziehen. Die Sängerin wird am heutigen Dienstag 37 Jahre alt. Von der Bühne bis zum Kreißsaal hat sie schon alles möglichen Lifegoals abgeklappert. Und wie!

Mit einem Blitzstart sprintete Connor einst in ihre Karriere, wie sie in einer Pressemitteilung 2015 selbst resümierte: "Ich kam mit 19 ins Musikgeschäft, wurde auf Anhieb ein 'Star' in Deutschland, Europa und sogar ein bisschen in Amerika, verkaufte über sieben Millionen Platten ..."

Deutschland eroberte sie 2001 mit ihrem selbstgeschriebenen Hit "From Sarah With Love" – kurze Zeit später trat sie im ungünstigen Gegenlicht bei "Wetten, dass ..?" auf und löste damit ungewollt auch ihren ersten Skandal aus: Ihr Kleid war praktisch durchsichtig.

Leben im Rampenlicht

Doch es sollte noch weitaus transparenter werden im Leben von Sarah Connor. 2005 feierte sie ihre Hochzeit mit Marc Terenzi (38) im ebenso entlarvenden Rampenlicht und teilte ihr Leben per Reality-Serie "Sarah & Marc in Love" mit dem deutschen Fernsehpublikum.

Der Patzer

Im selben Jahr passierte Sarah etwas sehr Unangenehmes auf der Bühne: Die damals 24-Jährige versang sich vor 66.000 Menschen bei der Deutschlandhymne. Vermutlich weiß es noch jeder: "Brüh im Lichte ..." hieß es da plötzlich statt "Blüh im Glanze".

Tja, passiert! In der "Bild" erklärte sie danach, dass sie eben extrem aufgeregt war. Ihrem Erfolg tat es keinen Abbruch. Unzählige Preise säumen ihren Weg, vom "Echo" bis "Zur Goldenen Kamera" (für "Sing meinen Song"), für ihre Heimatstadt Delmenhorst ist sie Ehrenbotschafterin. Zudem arbeitete sie mit vielen internationalen Künstler von Enrique Eglesias oder Ne-Yo zusammen oder schrieb das Titellied für "Fack ju Göhte 2", gesungen von Lena Meyer-Landrut.

In eigener Sprache

2010 entschied sie sich schließlich für einen Neuanfang in mehreren Hinsichten: Sie machte ihre neue Beziehung zu ihrem Manager Florian Fischer offiziell und wagte den Schritt, erstmals ein Album auf Deutsch herauszubringen.

Fünf Jahre lang arbeitete sie an "Muttersprache", das auch direkt durch ihre Kinder inspiriert wurde, und ihr ein fulminantes Comeback bescherte. Die "SZ" erkor sie im Zuge ihres zweiten Nummer-Eins-Albums sogar zur "besseren Helene Fischer". (mia)



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