Sir Ian McKellen feiert seinen 80. Geburtstag: Seine größten Rollen

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Er ist einer der berühmtesten Theater- und Filmschauspieler Großbritanniens: Sir Ian McKellen feiert am 25. Mai seinen 80. Geburtstag. Bekannt ist er sowohl für seine Rollen als Magneto in den "X-Men"-Filmen als auch als Gandalf in der "Herr der Ringe"- und "Der Hobbit"-Trilogie. Sogar die Queen zeigte ihre Anerkennung und schlug ihn in den 1990er Jahren zum Ritter. Wir präsentieren seine besten Rollen. © spot on news

Als Theaterschauspieler wird Ian McKellen in den 1970er und 1980er Jahren in Großbritannien so berühmt, dass auch das Filmgeschäft auf ihn aufmerksam wird. Seine erste größere Rolle hat er in dem Film "Das Leben – Ein Sechserpack" (1993) neben Donald Sutherland (l.) und Will Smith (r.).
1995 verkörpert er die Hauptrolle des Richard III. (r.) in der gleichnamigen Verfilmung. Die Literaturvorlage liefert das Drama "Richard III." von William Shakespeare. Ian McKellen betätigt sich dabei auch zum ersten und einzigen Mal als Drehbuchautor.
Für seine Rolle als Zar Nikolaus II. im Fernsehfilm "Rasputin" (1996) wird McKellen mit einem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Auch seine Schauspielkollegen Alan Rickman und Greta Scacchi (l.) werden mit diesem Preis geehrt.
Im Thriller "Der Musterschüler" (1998) spielt Ian McKellen die Rolle des ehemaligen KZ-Aufsehers Kurt Dussander. Er lebt unter falschem Namen als angeblich ukrainischer Einwanderer in Los Angeles, wird von dem Teenager Todd (Brad Renfro, r.) jedoch enttarnt. Der Film basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stephen King.
1999 spielt Ian McKellen in "Gods and Monsters" die Rolle des homosexuellen Regisseurs James Whale. Für seine Darstellung wird er für einen Oscar nominiert. In einem Interview mit dem "Time Out"-Magazin im Mai 2018 erklärt Ian McKellen: "Ich glaube, mit 'Gods and Monsters' hat Hollywood begonnen zuzugeben, dass homosexuelle Menschen dort herumwirbelten – obwohl die Hälfte von Hollywood homosexuell ist." 1988 hat der Schauspieler sich selbst als schwul geoutet.
Seinen endgültigen Durchbruch hat Ian McKellen schließlich im ersten "X-Men"-Film (2000): Darin treibt er als Mutant Magneto sein Unwesen im Kampf gegen die X-Men. Einer seiner Rivalen ist Professor X (Patrick Stewart, l.), ein mächtiger Telepath und Direktor des "Instituts für begabte Jugendliche".
Auch in den Fortsetzungen "X-Men 2" (2003), "X-Men: Der letzte Widerstand" (2006) und "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" (2014) übernimmt Ian McKellen die Rolle des Erik Lehnsherr alias Magneto. In den weiteren "X-Men"-Filmen spielt Michael Fassbender die Rolle des Bösewichts.
Ian McKellen hat zur gleichen Zeit noch eine andere Paraderolle vorzuweisen: 2001 erscheint er in "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" das erste Mal als Gandalf. Er wird ein zweites Mal für einen Oscar nominiert. Alle neun Gefährten aus dem ersten "Herr der Ringe"-Film lassen sich übrigens 2001 das gleiche Tattoo stechen: Die Zahl neun in elbischen Buchstaben. Ian McKellen trägt das Tattoo auf der rechten Schulter.
Ian McKellen stellt mit seinen unterschiedlichen Charakteren seine Vielseitigkeit unter Beweis: Er kann sowohl den guten weisen Zauberer als auch den bösen Mutanten spielen. 2002 und 2003 verkörpert er Gandalf auch in den Fortsetzungen der "Herr der Ringe"-Saga und ist in "Die zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs" zu sehen.
In "The Da Vinci Code – Sakrileg" (2006) spielt er Sir Leigh Teabing, einen Gralsforscher und alten Freund von Robert Langdon (Tom Hanks, r.). Der möchte gemeinsam mit Sophie Neveu (Audrey Tautou, l.) mehr über den Heiligen Gral herausfinden, um damit einen Mord an einem Mitglied der Bruderschaft Prieuré de Sion im Louvre aufzuklären.
Knapp zehn Jahre nach der "Herr der Ringe"-Trilogie ist McKellen als Gandalf auch in der "Der Hobbit"-Trilogie zu sehen. 2012, 2013 und 2014 steht er in den Filmen "Eine unerwartete Reise", "Smaugs Einöde" und "Die Schlacht der Fünf Heere" vor der Kamera.
2015 spielt Ian McKellen die Rolle des gealterten Sherlock Holmes im Film "Mr. Holmes". Er hat sich nach seiner Detektivkarriere aufs Land zurückgezogen. Dort lebt er zusammen mit seiner Haushälterin Mrs. Munro und ihrem Sohn Roger. Zu seinem 80. Geburtstag hat Ian McKellen sich selbst beschenkt: Passend zu seinen 80 Jahren tritt er in diesem Jahr 80 Mal mit einer One-Man-Show in ganz Großbritannien auf. Dabei gibt er Anekdoten und Auszüge aus seinen Filmen und Theaterstücken zum Besten. Happy Birthday!