Woche drei in Hong Kong: Papis Loveday will bei "Austria's Next Topmodel" ein paar seiner Kandidaten vom Turm schubsen, während die anderen immer noch mit den Taxis kämpfen. Außerdem droht ein Nacktshooting – schon wieder!

So schnell kann das Außergewöhnliche zur Routine werden: Auch in der dritten "Real Life"-Woche hetzen die Kandidaten wieder durch Hong Kong, immer auf der Suche nach Castings und Fotoshootings. Noch ein Termin, noch ein Treffen – vielleicht ist dieser mittlerweile vertraute Ablauf ja Absicht, um zu zeigen, dass das echte Leben hauptsächlich aus Alltag besteht.

ANTM: Ein Taxi zu finden ist schwer! In der "Real Life"-Woche gibt's Chaos.

Vor allem die Transportfrage wird nicht origineller: Noch immer bereitet es den Kandidaten Probleme, von einem Ort zum anderen zu kommen. Die Taxifahrer halten entweder nicht an oder kennen sich nicht aus, und das kostet Zeit und Geld. Aber nachdem letztes Mal wertvolle Minuten damit verbracht wurden, auf einen Bus zu warten, der nie kam, haben sich die Models wohl jetzt in ihr Schicksal gefügt.

Der 233-Meter-Sprung

Um ein paar seiner Schützlinge ein wenig aus dem Trott zu holen, hat sich Papis Loveday einen besonders nervenaufreibenden Event einfallen lassen. Er fährt mit Melisa, Angelina und Fabian zum Macau Tower, eine der höchsten Bungeesprung-Anlagen der Welt. Die Kandidaten sollen sich 233 Meter in die Tiefe stürzen – und dabei auch noch schick aussehen, weil unten ein Fotograf auf sie wartet!

Kein Problem für Fabian: Er wirft sich lässig vom Dach des Towers und schenkt der Kamera unten auch noch gezielte Blicke. Melisa und Angelina tun sich wesentlich schwerer. Schon bei der Fahrstuhlfahrt nach oben schlottern Melisa die Knie, aber sie schafft es sogar bis zur Absprungrampe, bevor sie dann doch einen Rückzieher macht. Angelina tut es ihr gleich – wahrscheinlich fällt es ihr leichter, weil Melisa schon vor ihr den Sprung verweigerte.

Die Topmodels haben in Hongkong mit allerhand Problemen zu kämpfen.

Wie ein richtiger Daddy ist Papis nicht böse, aber enttäuscht, dass die Mädels nicht gesprungen sind. Ja, nicken die Damen treuherzig, sie sind von sich selber auch enttäuscht. Irgendwann lernen sie sicher noch, dass man im Fernsehen einfach alles mitmachen muss, was einem angeschafft wird – egal, ob man sich dabei wohlfühlt oder nicht.

Das Streben nach Modelglück

Mia ist derweil eifrig dabei, Kontakte zu knüpfen und Arbeit zu suchen. Sie beackert früh morgens schon Facebook, schreibt eMails, telefoniert, googelt nach Casting-Möglichkeiten und engagiert sich ganz generell, um voranzukommen. Dafür wird sie von Gloria etwas abfällig als "kleiner Streber" bezeichnet, aber als Mia ein Casting ausfindig macht, bei dem Gloria ebenso auftauchen darf, hat die werte Dame dann auch nichts dagegen.

Bei einer anderen Gelegenheit werden Gloria und Melisa für ein Fotoshooting angeheuert. Ob sie ein Problem damit hätten, nackt zu sein, will die Fotografin wissen. Die Mädels schauen sich etwas bedröppelt an und drucksen herum. Wir erinnern uns: Noch vor wenigen Wochen haben sich alle oben ohne vor der Kamera im Pool geräkelt, ganz ohne Probleme. Jetzt erklärt Melisa, sie wollte eigentlich nie nackt fotografiert werden.

Und wieder gibt es Mitmach-Druck: Ein Model muss sich wohl in seinem Körper fühlen, erklärt die Fotografin. Was das eine mit dem anderen zu tun hat und wieso ein Model immer alles mitmachen muss, wird leider nicht erläutert. Aber dann es gibt Entwarnung: Sie dürfen ihre Oberweiten ja eh mit der Hand bedecken.

Der milde Papa Loveday

Zum Abschluss schenkt Papis seinen Nachwuchsmodels wieder kritische Worte. Selbst Mia, die alles richtig gemacht hat, muss sich vorwerfen lassen, sie würde es den anderen zu einfach machen, wenn sie sie über Castings und ähnliches informiert.

Dennoch kriegt Mia eine Belohnung für ihren Einsatz: Sie kriegt ein direktes Ticket ins Finale und kann deshalb in der nächsten Folge nicht mehr herausgeworfen werden. Und weil Papis ein gütiger Modelpapa ist, schickt er auch diesmal niemanden nach Hause: Alle sechs Kandidaten kommen nächste Woche ins Halbfinale. Natürlich nur, wenn sie sich dafür ein Taxi organisieren können.