"Bares für Rares": Fantastischer Flohmarktfund beim Weihnachts-Special

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Das Weihnachts-Special von "Bares für Rares" fuhr nochmal groß auf: Horst Lichter gab zum anrückenden Feste Weihnachtsengel und Feuerteufel, Anna und Nellie Thalbach präsentierten ein Familienerbstück.

Ein Mann, drei Rollen: Moderator Horst Lichter hätte mit seinem roten Mantel sicher auch den Weihnachtsmann geben können. Viel besser gefiel ihm aber seine Rolle als Weihnachtsengelchen. Und am besten die als Feuerteufel.
Große Freude bei Alfred und Dagmar Pentinghaus: Der Christbaumständer mit einer Art eingebautem Plattenspieler, den die Familie schon seit 1898 im Besitz hatte, gelangte in gute Hände - und spülte ihnen auch noch ordentlich Geld in die Geschenkekasse. 1.210 Euro, um genau zu sein.
Detlef Schubert (rechts) wollte vor Jahren eigentlich nur ein Auto kaufen. Doch bei der Vertragsunterzeichnung stieß er auf eine hellblaue Vasenuhr, die er gleich noch mit erstand. Nun gab er sie ab an Wolfgang Pauritsch - der zufällig das Gegenstück in Rosa bereits besaß. Somit war er auch bereit, für das komplette Set tief in die Tasche zu greifen. 3.200 Euro bezahlte er, um seiner Sammelleidenschaft zu frönen.
Kaiser Wilhelm? "Nee, is klar. Der war bei uns auch viel damals", witzelte Horst Lichter zunächst, als Anja Goddemeier erzählte, wer ihrer Familie vor 150 Jahren den Schmuck übergeben hatte. Doch Expertin Heide Rezepa-Zabel (rechts) konnte die Behauptung stützen. 1.500 Euro gab's am Ende für den royalen Schmuck und einen Seitenhieb für Horst: 150, 160 Jahre sei der Schmuck - "so alt wie wir zwei zusammen", stichelte die Verkäuferin.
Die Schauspielerinnen Anna und Nellie Thalbach waren nicht nur für den Promi-Faktor dabei, sondern hatten auch ein wirklich besonderes Stück aus dem Familienfundus im Angebot: einen einarmigen Banditen.
Der einarmige Bandit konnte gleich zweifach punkten: Erstens war er immer noch funktionstüchtig, zweitens hatte er eine besondere Geschichte: Ursprüngliche Besitzerin war nämlich Mary Thalbach, die als Malermuse mit Größen wie Max Ernst und Otto Dix zu tun hatte.
Leider stand für die Händler weniger die besondere Geschichte im Fokus als der schlechte Zustand. Obwohl Anna Thalbach ihr Bestes gab ("Wenn man ihn wertschätzt, lässt er einen auch mal gewinnen!"), musste sie mit gerade mal 750 Euro nach Hause - dabei wären doch 800 die Schmerzgrenze gewesen.
Eine Überraschung bereitete Experte Detlev Kümmel den nächsten Kandidaten. Die beiden hatten auf einem Flohmarkt für ein Set aus zehn Gläsern 50 Euro gezahlt...
... und bekamen letztlich 210 Euro - pro Glas! Ein Sensationsfund vom Flohmarkt. "Das ist schon Wahnsinn!", schnappatmete Vater Sven Möller. Die kunstvollen Trinkgefäße aus Uranglas hätten nach Expertenmeinung sogar 3.500 Euro bringen können! Trotzdem waren Vater Sven und Tochter Lena auch mit den 2.100 Euro immer noch sehr zufrieden.
Alles Gute kommt von oben: Cathleen und Rainer Padberg hatten auf dem Dachboden ihres frisch gekauften Hauses einst ein altes Blechspielzeug gefunden. Sie hofften nun auf 50 Euro für ihren kleinen "Gustav" - und gingen mit 400 nach Hause.
Eine Steckmedaille aus dem Jahr 1814 präsentierte Lennox Dorn, der mit seinem Vater angereist war. Mit seiner Schlagfertigkeit begeisterte der Sechstklässler nicht nur Horst Lichter, sondern machte sich auch gut bei den Händlern: Er bekam 780 Euro - und von Händler Ludwig Hofmaier noch einen Fünfziger als Taschengeld obendrauf. Ist ja Weihnachten.
Endlich mal Feuerwehrmann spielen! Voller Begeisterung griff Horst Lichter zum Schlauch, um ein Feuer zu löschen. Natürlich nur um zu beweisen, dass die Original-Feuerwehrkutsche, die als letztes Highlight präsentiert wurde, noch funktionstüchtig ist.
Da eine Kutsche nun mal nicht in den Händlersaal passt, mussten die Herrschaften erst einmal vor die Tür gebeten werden. Horst Lichter betätigte sich zu dieser Gelegenheit gerne als Weihnachtsengel und läutete stilecht das Glöckchen. Und tatsächlich gab es noch eine schöne Bescherung.
3.000 Euro hatten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaum für ihre Kutsche aus dem Jahr 1910 gewünscht. Experte Sven Deutschmanek (rechts) dagegen machte wenig Hoffnung: 2.000 Euro höchstens, so sein Urteil. Doch für die Freiwillige Feuerwehr griffen die Händler tief in die Tasche: Walter Lehnertz zahlte großzügige 2.600 Euro, die anderen stockten auf 3.000 auf. Wenn Wünsche an Weihnachten wahr werden.