"Bares für Rares": Flohmarktfund bringt Mega-Gewinn

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Ein Flohmarkt-Bummel kann sich lohnen, das zeigte sich wieder einmal bei "Bares für Rares". Am Dienstag erzielte ein echtes Schnäppchen einen unglaublichen Gewinn. Wie viel der Flohmarktfund von Herrn Schatz wert war, zeigt die Bildergalerie.

Als Horst Lichter in der Dienstagsausgabe von "Bares für Rares" eine schicke Retro-Uhr in die Finger bekam, war er sofort Feuer und Flamme. Die Begeisterung stieg sogar noch, als er erfuhr, was für ein unglaubliches Schnäppchen er da in Händen hielt.
"Die Uhr ist ein Flohmarktfund", berichtete Werner Schatz (Nomen est omen!) aus Pommelsbrunn von seinem Glücksgriff, den er "vor circa 15 bis 20 Jahren" getätigt hatte.
"Ein Flohmarktfund?", horchte Horst Lichter auf. Seine Erfahrung als alter Trödler sagte ihm, dass sich da eine kleine Preissensation anbahnen könnte.
Herr Schatz erinnerte sich: "Die Uhr hatte ich mir für 10 Euro oder Mark zugelegt." Eine hervorragende Investition, wie er gleich erfahren sollte.
Horst Lichter war sich sicher: "Da darf ich dir jetzt schon mal gratulieren. Denn das ist schon mal klar: Du gehst mit Gewinn aus der Sache."
"Du hast hier eine sogenannte Auguste Reymond mitgebracht. Das ist ein Schweizer Uhrenhersteller", brachte nun Experte Sven Deutschmanek die Fakten über den Chronografen auf den Tisch.
Die Fakten: voll funktionsfähig mit teurem Werk, super Zustand, aus den 80ern. "Die Uhr lässt sich sehr gut verkaufen, weil es eine Unisex-Uhr ist", erkannte der Experte einen weiteren Vorteil, der für einen hohen Preis sprach.
Herr Schatz äußerte vorsichtig seine Preisvorstellung: "50 oder 100 Euro würden mich schon zufriedenstellen." Doch die Schweizer Uhr war wesentlich mehr wert!
"Jetzt hau mal nen Preis raus", trieb der Moderator Sven Deutschmanek an. "Ich würd mal sagen 600 bis 800", setzte der fest. Herr Schatz war sprachlos, Horst Lichter restlos entzückt. Jetzt mussten nur noch die Händler mitspielen.
Wenigstens einer hatte Interesse. "Wir Männer brauchen immer was zum Draufrumdrücken", fummelte Daniel Meyer (r.) gleich mal drauf los.
Immerhin 500 Euro war ihm die Uhr wert. "Absolut glücklich" ging Herr Schatz nach Hause und wollte den unerwartet hohen Gewinn für ein bisschen Wellness ausgeben.
Ebenfalls glücklich waren die anderen Verkäufer: Für ein Zigaretten-Etui aus Silber aus den 20er-Jahren gab es 170 Euro.
Für die Porzellanfigur mit dem Titel "Der kleine Vogel" von Berthold Boess aus dem Hause Rosenthal wurden 245 Euro gezahlt.
Eine russische Gedenkmedaille aus Bronze aus dem Jahr 1888 brachte 200 Euro ein.
Und ein pompöser Spiegel aus dem Jahr 1880 wurde sogar auf 1.100 Euro hochgehandelt.