"Bares für Rares": Großer Auftritt für ein kleines Feuerwehrauto

Dieses Feuerwehrauto raste direkt ins Herz von "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter.

Lichter hopste und zappelte wie ein kleines Kind an Weihnachten: "Wenn so was kommt, dann bin ich begeistert! Das Auto sieht im ersten Augenblick wie ladenneu aus. Das gefällt mir sehr gut."
Stefan Podratz aus Berlin hatte das Feuerwehrauto am 14. Januar 1958, dem Geburtstag seiner Schwester, geschenkt bekommen. "Ich hab relativ wenig damit gespielt, weil das war damals wertvoll", hatte er es seitdem sehr sorgsam behandelt.
Der gute Zustand freute Detlev Kümmel ganz besonders: "Hier ist nichts zu finden, was man bemängeln dürfte." Bemerkenswert fand er, dass noch beide Kunststoffleitern am Auto steckten und ganz waren. Eine echte Seltenheit, um nicht zu sagen "perfekt"!
Das Modell Varianto kam aus dem Hause Schuco und ließ sich über eine Feder lenken. Zubehör war ebenfalls in den Originalkartons dabei. Tatsächlich perfekt und ein Highlight für einen Sammler!
Der könnte sich auch an einem kleinen Zubehör-Heftchen erfreuen, meinte Horst Lichter: "Da kann er sehen, was er gerne noch dazugesammelt hätte."
Was war das Auto wohl wert? "In diesem tadellosen Zustand mit dem ganzen Zubehör sind wir bei 120 Euro minimum bis 140 Euro", meinte der Experte.
Ludwig Hofmaier (rechts) witterte die Sensation als Erster: "Sehr gesucht, die Schuco-Spiele." Das wussten seine Händlerkollegen ebenfalls. Wolfgang Pauritsch (links) erkannte die Besonderheit: "Was sehr gut ist: dass die beiden Kunststoffleitern noch vorhanden sind."
"In dem Zustand hab ich den selten gesehen", deshalb zahlte er gerne die gewünschten 120 Euro. Davon lud der Verkäufer seine Familie zum Essen ein - und alle waren zufrieden.
Zufrieden war auch die Verkäuferin einer Kette von 1910 inklusive Ohrringen aus den 30er-Jahren, obwohl die 800 Euro weit unter dem Schätzwert lagen.
Für ein Silber-Kaffeeservice aus Dänemark aus den 40er- und 50er-Jahren gab es 620 Euro.
Und ein Ölgemälde des englischen Künstlers E. J. Cobbett, das etwa 1870 gemalt wurde, erzielte 1.100 Euro.