Knaller bei "Bares für Rares": Horst Lichter wird abgeknutscht!

Was war denn das? Am Dienstag nutzte ein "Bares für Rares"-Kandidat die Gunst der Stunde und versetzte dem Moderator einen dicken Schmatzer auf die Wange.

Alles lief eigentlich wie immer. Horst Lichter kam an den "Bares für Rares"-Tresen, bewunderte die Designer-Lampe, die Matthias Grütz aus Barmstedt mitgebracht hatte - aber dann geschah das Unglaubliche ...
"Na, das ist ja mal ne jecke Lampe. Das sieht so mechanikermäßig aus", begutachtete Lichter das Objekt. Das Metallsieb hatte sich der schwedische Designer Anders Pehrson ausgedacht. So weit so gut.
Der Experte Sven Deutschmanek gab schnell noch Wissenswertes über das Motto des Herstellers zum Besten, denn viel gab es gar nicht zu sagen: "Licht muss weiß und frei sein." Schätzpreis für die Lampe: 400 bis 500 Euro. Doch das war alles Nebensache, denn der Höhepunkt der Sendung kam danach ...
Auch dort lag Liebe in der Luft. Walter Lehnertz (l.) war von der Kristalllampe sofort elektrisiert und eröffnete das Bieterrennen: "80 Euro geb ich dir dafür."
Wolfgang Pauritsch (l.) ging noch höher, denn auch er verspürte tiefe Zuneigung zum Objekt: "Ihre Deckenleuchte in Form eines Dekanters ist mir 200 Euro wert."
Für 410 Euro bekam am Ende Waldi die begehrte Lampe - aber kein Küsschen vom Verkäufer. Dafür ein Kompliment: "Ich hab heut an das schickste Hemd der Welt verkauft."
Verkauft wurde außerdem ein Holz-Stiefelknecht von Ende 19. Jahrhunderts für 200 Euro, die weit über dem Schätzwert lagen.
Für 500 Euro ging ein Ölgemälde von Erwin Günter, datiert auf das Jahr 1919, über den Händlertisch.
170 Euro gab's für goldene Ohrringe und einen Anhänger aus Weißblech aus den 1860er- bis 1880er-Jahren.
Gold-schwarze Manschettenknöpfe von Tiffany aus den 70er-Jahren waren ebenfalls begehrt und erzielten 600 Euro.
Und persisches Silberkonvolut schaffte mit 800 Euro genau den Wunschpreis der Verkäuferin.