"Sehr markant, sehr auffällig, sehr schwer": Glänzendes Service überrascht

"Wow! Da kann man nur sagen: Wow!" Horst Lichter war bei "Bares für Rares" ganz aus dem Häuschen. Kein Wunder: Was den Trödel-Moderator anstrahlte, war das beste Silber, das er je in der ZDF-Show hatte.

Ein Blick auf den "Bares für Rares"-Tisch - und Horst Lichter war platt: "Wow! Da kann man nur sagen: Wow!" Silberglanz, wohin er blickte! Ein wissendes Lächeln von Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schürte zusätzlich hohe Erwartungen an das Service ...
..., das die Besitzerin Rita Phillips aus Riemerling nun versilbern wollte. Zielstrebig äußerte sie ihre Preisvorstellung: "Der Wunschpreis ist 2.000 Euro."
Die Expertin stimmte zu: "Ja, das ist wirklich über viereinhalb Kilo schwer." Jetzt war Horst Lichter doch überrascht: "Ui, da kommt was zusammen!"
Rezepa-Zabel entdeckte antike Ornamente, lobte die hervorragende Verarbeitung und fand den Glanz bemerkenswert - schließlich waren die Kännchen um 1900 herum hergestellt worden.
Ungewöhnliches Highlight: Widderköpfe - "Sehr markant, sehr auffällig, sehr schwer". Der Silberwert kam locker auf 1.700 Euro. Die kunstvolle Ausführung sollte aber insgesamt 3.200 bis 3.700 Euro bringen.
"Wow! Das macht mal was her!", ließ Walter Lehnertz seiner Begeisterung freien Lauf. "Also das ist bisher das beste Silber, das wir je gesehen haben."
"Das ist mal ein Statement!", schwärmte er weiter. Das konnten die anderen Händler nur bestätigen: "Wunderschön!" Ludwig Hofmaier (rechts) schätzte das Gewicht: "Das hat ja über fünf Kilo!"
Ein Preis war schnell gefunden: Fabian Kahl war mit 2.560 Euro der Höchstbietende. "Das war eine wunderbare Erfahrung. Ich habe mehr erhalten als mein Wunschpreis war", freute sich Frau Phillips.
Mit 1.200 Euro ging auch die Verkäuferin eines Kragencolliers aus Gold aus den 60er-Jahren nach Hause.
Ein 50er-Jahre-Spiegel mit Kunststoffblüten erzielte mit 180 Euro gerade mal die Hälfte des geschätzten Werts.
Ein Studentenkrug mit Zinndeckel von 1891 aus dem Hause Villeroy & Boch brachte 200 Euro.
Und für eine alte Feuerwehrspritze und einen passenden Helm von 1900 gab es ebenfalls 200 Euro.