ATV karrt die nächsten Singles heran: In der zweiten Vorstellrunde von "Bauer sucht Frau" präsentiert sich "Stadtmadl" Martina, die genug von den Schönlingen hat. Und wir lernen Reinhard mit dem Irokesenschnitt kennen, der zwar grob wirkt aber auch eine ganz andere Seite hat.

Die Bauern sind wieder auf der Suche nach der großen Liebe - und es gibt jede Menge Bewerberinnen. Die

auffälligste Neuzugänge der 14. Staffel sind die beiden "Stadtmadln" – junge Damen, die vom urbanen Leben die Nase voll haben und einen kernigen Bauern zum Kühemelken suchen.

Zu schöne Stadtmänner

Neben Vanessa, die sich in der ersten Vorstellfolge präsentierte, lernen wir heute Martina kennen. Sie ist aus Graz und hat ein schwerwiegendes Problem mit den Männern aus der Stadt: Die verwenden mehr Zeit auf ihr Aussehen als so manche Frauen, sagt sie.

Natürlich müsste Martina da nicht zwangsläufig aufs Land flüchten und könnte stattdessen einfach mal bei der nächsten Baustelle vorbeischauen. Dort findet sich vielleicht der ein oder andere Kerl, der keine Ahnung hat was eine Peelingmaske ist. Aber es gibt ja da noch ein zweites Problem, erklärt sie: Die Männer in der Stadt wollen immer nur One-Night-Stands.

Martinas Freundinnen sind sich aber nicht so ganz sicher, ob der Haken wirklich nur die urbane Umgebung ist: Sie schimpfen ein wenig über die "Proleten", mit denen sich Martina bislang immer abgegeben hat. Das können wir natürlich so nicht stehenlassen: Es müssen zumindest gepflegte Proleten gewesen sein.

Einzelgänger sucht Einzelgängerin

Bei den Männern sticht ein Kandidat sofort ins Auge: der 49-jährige Reinhard. Ein Irokesenschnitt prangt mittig auf seinem Haupt, das ansonsten kahlrasiert ist, damit man die Kopftattoos auch richtig sieht. Selbst die Augenbrauen sind bei ihm tätowiert.

So grob, wie man meinen könnte, ist Reinhard dann aber doch nicht: Anstatt Arabella, die angeblich unangekündigt mit Kamerateam auftaucht und ihn zur Teilnahme überredet, hochkant vom Hof zu werfen, lächelt er nett, sagt ein paar Mal "aha" oder "ja" und ist schon mit von der Partie. Man könnte es für abgesprochen halten.

Reinhard, der sich selber als "Einzelgänger" bezeichnet, hatte übrigens noch nie eine feste Beziehung. Er geht lieber shoppen und liest auch das eine oder andere Klatschmagazin - eigentlich also hochgradig frauenkompatibel. Man könnte ihn mit Martina verkuppeln – aber die mag ja keine Männer mehr, die so viel Zeit auf ihr Äußeres verwenden.

Schöne Aussichten sind das!

Abgesehen von den unterhaltsamen Teilnehmern gibt es viel Schönes zu sehen: Über den Bildschirm flimmern satte Wiesen, wunderschöne Ausblicke auf Täler, Teiche im Sonnenuntergang, herzallerliebste Jungschafe, gemütliche Stuben, strahlend blaue Swimmingpools, friedliche Wälder, duftendes Heu, einladende Berghütten. Herrlich. Doch bei all den schönen ländlichen Stimmungen gehen die Kandidaten fast ein wenig unter. Dabei soll man sich doch eigentlich für die Burschen bewerben und nicht für die Aussicht.