Immer wieder erzählt uns Arabella in "Bauer sucht Frau" etwas von der Liebe – aber tatsächlich scheinen sich in der aktuellen Staffel mehr Leute auseinandergelebt zu haben, als wirklich Paare zustande gekommen sind. Und selbst die bestehenden Beziehungen dienen kaum als gute Werbung ...

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Auch im zweiten Teil des episch lang erzählten Wiedersehens aller Kandidaten drängt sich der Verdacht auf, dass die Erfolgsquote der Sendung schon mal höher war: Wer sich nicht während der Hofwoche schon zerzankt hat, ist zumindest kurz danach auseinandergegangen. Aber immerhin heißt die Show ja "Bauer sucht Frau" und nicht "Bauer findet und behält Frau".

Bei den meisten kommt bei der Frage nach dem Beziehungsstatus jedenfalls nur das Schulterzucken: Hat halt einfach nicht gepasst. Da ist dann gern vom "ersten Verliebtsein" die Rede, das wohl mit dem Abschalten der Kameras prompt erlischt.

Britta, die süße Beinahe-Freundin von Hanfbauer Matthias, spricht bezeichnenderweise davon, dass es in der "Realität" dann doch nicht gereicht hat. Arabella, die sich als Liebestante stets betont optimistisch gibt, meint, dass ja noch Chancen bestehen – aber beide schweigen.

Verschlossene Schlaftabletten

Auch der Salzburger Bernhard ist nicht mehr mit seiner Verena zusammen: Nach dem Dreh ging sie für lange Zeit auf Urlaub und meldete sich nicht mehr bei ihm. Die Damen in der Gesprächsrunde sind empört, dass Bernhard ihr nicht einfach hinterhergefahren ist, und bezeichnen ihn als "Schlaftablette".

Verena erklärt ihm, dass da immer noch viel Gefühl da wäre, aber er reagiert nicht immens drauf. Im Einzelinterview erklärt sie dann, welch romantische Zukunft die beiden da verpassen: "Es wär wirklich mein Traummann, vom Gefühl her, aber ich merke einfach, ich gehe neben ihm ein."

Reinhard, der schüchterne Mann, der mit seinen Tattoos so gar nicht schüchtern aussieht, ist auch nicht mehr mit Monika zusammen. Er blieb ihr einfach zu verschlossen, meint sie. Reinhard sitzt daneben – und bleibt verschlossen.

Aber kurz öffnet er sich doch noch: Er erzählt, wie er von einer Frau auf seine Teilnahme bei "Bauer sucht Frau" angesprochen wurde. Es war eine Erotikmesse, die Frau war sehr nett, und er würde sie gern wiedersehen. Seine vage Beschreibung reicht kaum für eine Phantomzeichnung – aber Arabella regt trotzdem an, dass sie sich bitteschön melden solle.

Charmebolzen Manuel

Nicht mal der junge Schafzüchter Manuel kann als gute Werbung für die Liebesdienste von "Bauer sucht Frau" dienen – obwohl er noch mit seiner Kathi zusammen ist. Besser gesagt: wieder. Sie hatten sich schon mal getrennt und dann wieder arrangiert, was vielleicht auch erklärt, warum sie so distanziert nebeneinander sitzen.

Dann erzählt er, warum er zu Beginn der Hofwoche zunächst mit Anja anbandeln wollte: "Das war, weil ich sofort aufs Aussehen gegangen bin". Kathi ist sichtlich hingerissen über die Äußerung.

"Das ist das Gleiche, wie wenn ich in ein Geschäft gehe und ein Buch kaufe – ich schau's natürlich von außen an", rechtfertigt sich Manuel. "Und dann liest man halt das Innere".

"Er ist nicht charmant", bestätigt Kathi in die Runde und schüttelt dazu leidgeprüft den Kopf. Sie sieht aus, als wäre das Kapitel bald zu Ende.