"Bauer sucht Frau International": Farmer Tom ist kein großer "Händchenhalter"

Jetzt geht es ans Eingemachte. Siglinde will von Tom wissen, wie wichtig ihm Zärtlichkeiten sind - doch dem Farmer "fehlt es an Einfühlsamkeit." Zuvor wollte sie im Einzeldate erfahren, wie wichtig Tom Zärtlichkeiten sind; Sex sei ja "der Mörtel zum Haus". Immerhin findet der Farmer das Gespräch "fruchtbar".

Halbzeit bei "Bauer sucht Frau International" - die Farmer und ihre weit angereisten Frauen lernen sich immer besser kennen. Der 32-jährige Stefan führte Justine, Svenja und Larissa über seinen Hof. "Ihr braucht festes Schuhwerk", mahnte er - keine Flip-Flops. In Namibia lauert die Gefahr auch im Garten, wie die Bildergalerie verrät.
Kurze Aufregung: Eine Kobra war gesichtet wurden. Zwar nicht "on camera", aber Schlangenbekämpfer Stefan fuhr gleich schweres Geschütz auf - zur Freude der Frauen: "Der starke Hausherr hat uns gerettet", sagte Justine - hören wir da eine Spur Ironie heraus? Tierisch ging es dann auch weiter: beim Kühe melken. Bei Justine lief das bestens.
Die zurückhaltende Larissa (Foto: links) fühlte sich hingegen "ganz schön unter Druck" beim Melken. Konkurrentin und Geheimfavoritin Svenja (zweite von links) mühte sich ebenfalls - vergeblich: "Es kommt nichts!" Bis Stefan selbst mit Hand anlegte. Svenja: "Wir haben zusammen den Euter angefasst, das war schon ein tolles Gefühl."
Weiter ging es bei den Ziegen, durstigen Ziegen. "Und wann wirst du so gierig? Was muss man dir bringen?", wollte Svenja von Stefan wissen. Der antwortete leicht überfordert: "Liebe?!" Den "Wow-Effekt" vermisste er hingegen bei Larissa. Sie musste gehen. "Er wird noch feststellen, dass er einen Fehler gemacht hat", schmollte sie.
Auch Konkurrentin Siglinde fand: "Ihm fehlt es an Einfühlsamkeit." Zuvor wollte sie im Einzeldate erfahren, wie wichtig Tom Zärtlichkeiten sind. "Ich bin jetzt nicht der größte Händchenhalter", sagte der. Siglinde wurde direkter: "Sex ist ja auch wichtig. Das ist der Mörtel zum Haus." Immerhin: Tom fand das Gespräch "fruchtbar".
Fruchtbarkeit war für Wahl-Chilene Marco und seine beiden Damen Vanessa und Sabrina in dieser Folge ebenfalls Thema - nur anders. Weil Erntedankfest angesagt war, machten sie erst mal das andere: einen Baum pflanzen. Der "symbolische Akt" rührte Vanessa arg. Marco war abgelenkt: "Die Mädels haben sich richtig getunt, wie ich als 18-Jähriger gesagt hätte."
Während Hundesalon-Besitzerin Vanessa noch Häufchen machte, markierte ihre Konkurrentin Sabrina mit Worten ihr Revier: "Mein Bild hängt schon an seiner Wand, und jetzt steht ein Baum mit meinem Namen auf seinem Grundstück - kann so weitergehen!", frohlockte sie. Dann ging es von draußen aufs Fest: tanzen.
Zu ihrer großen Freude schnappte sich Marco die getunte Sabrina. Vanessa: "Da muss ich dann nicht die ganze Zeit hingucken. Nicht, wenn Gefühle im Spiel sind." Da scheint jemand schon etwas angefressen zu sein. Marco genoss seinerseits die Aufmerksamkeit der beiden Frauen. "Für mich sind beide gleichauf", versicherte er.
Noch drei Damen zur Auswahl hatte Farmer Rüdiger in Südafrika. Dass der 38-Jährige sehr religiös ist, zeigte sich auch in dieser Folge. Erst kamen die Eltern vorbei. Dann gingen alle gemeinsam zur täglichen Morgenandacht. Und auch Martha, Kira und Sarah bekamen einen Liederzettel in die Hand gedrückt und mussten mitsingen.
"Ich bin zwar spirituell, aber das ist eine ganz andere Welt", sagte Martha (zweite von links). Sarah (links) druckste auf Nachfrage von Rüdiger herum, sie gehe "nicht gerade jeden Sonntag" in die Kirche. "Das hat sie sich schön geredet", urteilte Rüdiger knallhart. Seinen Glauben nimmt der Mann eben ernst.
Dennoch bat er Sarah zum Einzeldate. Nicht ohne Aufgabe: "Treib' du mal die Rinder zusammen!", forderte er. Sarah stürzte sich lächelnd in die Aufgabe: "Hallo, ihr Lieben", sprach sie und wedelte ein wenig mit den Armen - weder die Rinder noch Rüdiger beeindruckte das. "Sie war nicht fokussiert", so Rüdiger.
Weil zudem die "Connection" fehlte, schickte er Sarah nach Hause. Mit Martha lief es hingegen bestens. "Wir lachen viel zusammen", freute sich Rüdiger. Martha hat zwar keinen Führerschein, traute sich dennoch zu, seinen Lkw zu lenken. Beinahe musste die Beifahrertür dran glauben, aber Martha verbuchte die Aktion für sich. "Ich habe ihm mal gezeigt, was ich kann."
Was Michaela bei Rainer in Australien kann: Wäsche aufhängen. "Die lag da, und da habe ich mich mal nützlich gemacht", sagte sie. Danach ging es mit dem 61-Jährigen und Konkurrentin Saskia raus ins Outback: Zäune richten. Michaela zeigte auch hier ordentlich Einsatz. Rainer hielt sich dennoch die meiste Zeit bei Saskia auf.
"Kannst Du mir auch mal helfen hier?", motzte Michaela irgendwann. Auf ihre dreifache Frage: "Ist da Strom drauf?", antwortete der schwerhörige Farmer mit: "Ja, bitte!" Michaela wirkte genervt. Ist hier eine Vorentscheidung gefallen? Inka Bause formulierte es so: "Saskia hatte heute eindeutig den besseren Draht zu Rainer." Draht, Drahtzaun, ha ha.
Bei Freddy in Kanada entwickelt sich Francis zur Favoritin. Sie kann und mag - im Gegensatz zu Konkurrentin Jennika - gern für ihren Kerl kochen. Zudem kann sie sich gut vorstellen, für den Traummann auszuwandern. "Du bist noch ein richtiger Mann", flirtete sie Freddy an. Einer, der wo anpacken kann. Freddy wurde etwas rot unter seiner Mütze.
Dass Francis nicht gehen musste, war danach klar. Auch Jennika (links) durfte bleiben - trotz erklärter Küchenverweigerung ("Frauen sind ja nicht nur zum Kochen da!"). Christin musste gehen: "Sie ist nicht so arg interessiert an mir wie die beiden anderen", vermutete Freddy. Mit ihren Tränen hatte der schüchterne Single nicht gerechnet.