"Nicht dein Ernst?!" - "Bauer sucht Frau"-Farmer Rainer geht auf die Knie

Sage noch jemand, im Fernsehen lasse sich nicht die wahre Liebe finden: Farmer Rainer aus Australien bewies zum Abschluss von "Bauer sucht Frau International" das glatte Gegenteil.

Um es mit den Worten des einstigen Lonesome Cowboys zu sagen: "Ich habe keine Worte wie die Fühlung ist - wunderschön!" Er habe sich bereits auf den ersten Blick in Saskia verliebt, gestand er. Darum überraschte er seine Angebetete auch zu Hause - eingefädelt mit Hilfe von deren Tochter Sina. Saskia ahnte nicht, was noch kommen sollte ...
Kaum, dass Saskia verarbeitet hatte, dass Rainer plötzlich vor ihr stand, fiel er auch schon auf die Knie und stellte DIE Frage. Zu seiner Erleichterung antwortete sie mit einem herzlichen "Ja, bitte!" Sie komme sich vor "wie in so einem Hollywoodfilm", so Saskia. Tochter Sina hatte es bereits geahnt: "Die wird aus allen Socken fallen!"
So viel Liebestaumel erlebt selbst eine erfahrene Kupplerin wie Inka Bause nicht alle Tage. Als Farmer Rainer sie in seinen Plan einweihte, sagte die Moderation spontan: "Nicht dein Ernst?!" Dann hielt sie dem nervösen 61-Jährigen die Hand ("Ich bin nur Platzhalter"), bis Saskia endlich aufkreuzte. Nun freut sie sich auf die Hochzeit.
Marco (34) hat auch keine Lust mehr, allein durch seine Ländereien in Chile zu cruisen. Bevor er mit seiner Favoritin den Blick über eine Lagune schweifen lassen konnte, musste er aber noch etwas klären: "Wir verstehen uns auf der Seelenebene sehr gut", sagte er zu Sabrina - der wohl netteste Korb aller Zeiten. Damit war die Bahn frei für Vanessa.
Die war erleichtert: "Dann habe ich mir das nicht eingebildet", freute sie sich. Als die Frage aufkam, wie es nach der Hofwoche weitergehen sollte, zog Marco sie an sich und küsste sie - leider eingeläutet mit dem Macho-Spruch: "Vor allen Dingen musst du deine Klappe gerade halten." Die Pferdeflüsterin strahlte dennoch wie ein Honigkuchenpferd.
Wir springen nach Südafrika, wo Farmer und Tischgebets-Fan Rüdiger die Karten auf den Tisch legen musste: "Ich habe eine Entscheidung getroffen, aber ich weiß noch nicht, wie ich es Kira sagen soll", kündigte er den Showdown an. Das klang wenig verheißungsvoll für die Stewardess. Die schwärmte derweil noch von Rüdgers "durchtrainiertem Body".
Den Körperbau des Bauern konnte Kira bei einem Ausflug an einen Wasserfall studieren. Rüdiger blieb seinerseits schmallippig, lobte allein Kiras "schönes Gesicht und ihre schönen Haare". Dass die Stewardess sich von allerlei Klippen ins Wasser stürzte, beeindruckte den Mann, der seit sieben Jahren Single ist, aber doch: "Sehr mutig", lobte er.
Doch mutig hin oder her - bei Rüdiger hatten sich keine Gefühle entwickelt. "Ich habe halt das Gefühl, dass ich mich nicht verliebt habe. Ich sehe keine Perspektive", sagte er zu Kira. Trost für die Stewardess kam überraschend von Rüdigers Mutter: "Wir lieben Dich!", sagte sie und umarmte die Frau, die sie gerne als Schwiegertochter gehabt hätte.
Bei Stefan (32) in Namibia waren zu Beginn der letzten Folge sogar noch zwei Frauen im Rennen: die selbstbewusste Justine sowie die schüchterne Svenja. Für wen das Herz des Bauern entflammte und ob da überhaupt etwas gehen könnte? Schwer zu sagen. Stefan war zwar stets freundlich im Umgang, aber über seine Gefühle sprach er nicht ...
Justine kümmerte sich selbst. Sie bat den Bauern zum Vier-Augen-Gespräch. "Zwischen uns beiden ist es ein freundschaftliches Verhältnis, aber gefühlstechnisch hat sich bei mir da leider gar nichts entwickelt", sagte sie. Stefan bedankte sich für die Ehrlichkeit - und sagte im Off, dass er sich sowieso für Svenja entschieden hätte.
Mit der Erzieherin hatte er früher schon gekuschelt. Dieses Mal schmiegte er sich bei einer Ausfahrt mit dem Quad an sie. Für mehr als ein paar Wangenküsse reichte es jedoch nicht. Die Zukunft der Beiden? Ungewiss. Sie möge ihn sehr, sagte Svenja, "Verliebtheit ist es aber noch nicht." Immerhin: "Wir haben Nummern ausgtauscht", so Stefan.
Weitaus besser lief es da für den schüchternen Farmer Freddy in Kanada. Er war quasi über sich hinaus gewachsen und hatte auch mal etwas gewagt: einen Flug mit dem Helikopter über die Niagarafälle. Francis war baff - und machte wie gewohnt fleißig Selfies. Weil Freddy nach wie vor etwas Nachhilfe brauchte, legte sie ihm die Hand aufs Knie.
Doch so ungelenk sich der Farmer auch anstellte: Fracis griff beherzt zu. "Das war unbeschreiblich", sagte sie nach dem Helikopterflug. Dann fragte Freddy tatsächlich, ob sie länger bleiben wolle? Francis strahlte und bejahte. Und auch Freddy war für seine Verhältniss geradezu überschwänglich unterwegs: "Das könnt' schon was werden zwischen uns."
Am Ende fanden nicht nur viele der Bauern in der Ferne ihr Glück - der Spin-off von "Bauer sucht Frau" entpuppte sich auch für RTL als ein echter Quotenrenner. Daher verwunderte diese Ankündigung nicht: Bald wird es eine zweite Staffel von "Bauer sucht Frau International" geben. Wieder moderiert von Inka Bause - die ist übrigens immer noch Single.