Um Larissa Marolt muss man sich langsam Sorgen machen: Denn bereits an Tag 3 im Dschungelcamp nähert sich die Österreicherin gefährlich der psychischen Kernschmelze. Jochen Bendel dagegen ist auf der Suche nach des Wendlers wahrem Ich und Corinna zieht über ihren Ex-Mann Jürgen Drews her. Das passiert am dritten Tag bei "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!"

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Zickenkrieg und Hitlergruß

Das waren die High- und Lowlights der bisherigen Dschungelcamps.

Weisheit des Tages

Offenbar ist niemand so recht bereit, zu glauben, dass Michael Wendler der arrogante Egomane ist, für den er sich so gerne ausgibt. Wir verstehen zwar nicht, warum das so schwer ist. Doch Jochen Bendel meint, hinter der Fassade aus Selbstüberschätzung einen einen "liebevollen, versöhnlichen Menschen" zu entdecken, der "auch schüchtern sein" könne. Warum der Schlagersänger das vor seiner Außenwelt verstecke? Der Wendler resümiert, was vor ihm schon viele Weltstars erleiden mussten: "Das Business versaut einen."

Drews über Dschungel-Favoriten, Gage und seine Ex-Frau Corinna.

Wer nervt am wenigsten?

Gabby De Almeida Rinne blieb bisher hinter den Erwartungen zurück, hat sie doch im Vorfeld gezeigt, dass sie durchaus eine verrückte Nudel ist - und somit erhöhtes Nervpotenzial besitzt. Doch im Gegenteil: Sie behält ihre gute Laune und bleibt zunächst sogar der Kinski-esken Larissa Marolt gegenüber so freundlich, dass man die Sängerin für ihre Gelassenheit bewundern muss. Doch auch Gabby stellt hinsichtlich Larissas Verhalten fest: "Langsam ist das nicht mehr lustig."

Wie eklig war die Dschungelprüfung?

Larissa tritt zum dritten Mal an und überrascht! Mit absoluter Sprachlosigkeit. Nein, sie hat noch nicht den logischen Schluss gezogen, dass mit abnehmendem Sich-total-krass-und-übertrieben-Aufregen die Wahrscheinlichkeit sinkt, morgen erneut vom Zuschauer in die Prüfung gewählt zu werden. Die Aktion ist schlicht so anstrengend, dass ihr die Puste wegbleibt. "Es macht mir Sorgen, dass sie nichts sagt", meint Moderatorin Sonja Zietlow. Larissa bleiben elf Minuten, um elf Mal eine tückische Felswand zu bezwingen. Zwar landet die 21-jährige Österreicherin diverse Male im Wasser und holt nur vier Sterne. Sie gibt sich aber sichtlich Mühe. Alle Achtung, so kennen wir das bockige Mädel gar nicht. Eine angenehme Abwechslung. Zum Dauerzustand, so viel sei verraten, wird das nicht.

Wer muss morgen dran glauben?

Am vierten Tag darf - Überraschung! - Larissa die Dschungelprüfung "Fahr zu Hölle" absolvieren.

Auf welche Beichte hätten wir verzichten können?

Corinna Drews ist bisher blass geblieben. Am Lagerfeuer meldet sie sich aber auch mal ausgiebig zu Wort. Obwohl sie ihm den größeren Teil ihrer heutigen Bekanntheit zu verdanken hat (Wer erinnert sich schon an die TV-Filme, die sie angeblich in den Achtzigern gedreht hat?), ist Corinna sich nicht zu schade, über ihren Ex-Mann Jürgen herzuziehen. Was wir dabei lernen: Jürgen Drews ist ein schlechter Papa, weil er sich nach der Trennung nie um den gemeinsamen Sohn gekümmert hat. Gleichzeitig hat er offenbar "immer Kontakt gehalten, hat immer angerufen". Davon dürfe seine jetzige Frau Ramona aber selbstverständlich nichts wissen. Ups, jetzt weiß sie es wohl doch. Mensch, blöd gelaufen, echt, das hat Corinna doch jetzt bestimmt nicht beabsichtigt, nein, echt nicht.

Wer spielt Tarzan und Jane?

Den beiden Österreichern Larissa und Marco Angelini haben wir ja schon am ersten Tag unterstellt, dass da was gehen könnte. Zugegeben, diese Annahme basiert auf wenig bedeutungsvollen Befunden:

1. Sie haben die gleiche, exotische Nationalität.

2. Es zeichnet sich bisher beim besten Willen kein anderes potenzielles Pärchen ab.

Zumindest Gabby scheint auf dieselbe Weise zu räsonieren: "Vielleicht geht da noch was!", meint sie, als Larissa sich vor einer Spinne und zu Marco ins Bett flüchtet. Das Model dagegen, rasend: "Da geht gar nix. Das ist ein Kumpel von mir!" Marco beweist bisher einen derartigen Unwillen aufzufallen, dass wir ihm eine Liebelei mit der vielleicht größten Dschungel-Nervensäge aller Zeiten auch nicht zutrauen würden.

Und wer macht sich zum Cheetah?

Larissa hüpft auf der Suche nach einer spinnenlosen Schlafstätte von Pritsche zu Pritsche. Na klar, dass sie ihre Mitbewohner dabei aufweckt. Aber hallo: Es geht hier schließlich um wertvolle Nachtruhe! Also ihre eigene halt … Die Spinnenphobikerin braucht recht lange, um zu merken, dass auch andere Schlafstätten die ihr verhassten Tiere durchaus zum Netze-Spinnen einladen. So enttäuschend! Larissa setzt sich auf ihr Bett (Vorsicht, Spinne!) und fängt bitterlich an zu weinen. Als Gabby sie trösten will, flippt das Model komplett aus: "Verschwinde! Weg! Lasst mich in Ruhe! Alle!" Sie schnappt sich einen Feuerhaken und drischt wie von Sinnen in die Sträucher, um den bösartigen Kreaturen, die sich darin eventuell befinden könnten, den Garaus zu machen. Nach längerem Kampf gelingt es Melanie ("Wie in einem schlechten Horrorfilm"), Larissa den Schürhaken abzunehmen. Die Österreicherin, die kurz nach ihrem Ausbruch in giggelndes Gelächter ausbricht, hat es sich offenbar zum Ziel gesetzt, als wahnsinnigste Dschungelcamperin aller Zeiten in die RTL-Annalen einzugehen. Uns gefällt's.

Wer muss dringend weg?

In Melanies Augen dürfte der "Pissvogel" Wendler ein wünschenswerter Kandidat für baldigen Auszug sein. Warum die 25-jährige Leipzigerin so einen Hass auf den Schlagersänger schiebt, kann man als Zuschauer auch am dritten Tag kaum nachvollziehen. Gibt's da etwa eine Vorgeschichte? Melanie jedenfalls wettert: "Der zieht alle Aufmerksamkeit auf sich, will noch bemitleidet werden. Der kriegt ein Entschuldigungsschreiben für seine Eltern und dann soll er nach Hause gehen, diese Pissbirne." (sist)

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html