Als Daenerys Targaryen zog Emilia Clarke in der Serie "Game of Thrones" die Zuschauer in ihren Bann. Nun enthüllte sie in einem Interview, wie sie sich auf ihre Rolle vorbereitet hat. Für ihre flammende Rede in der letzten Folge der Show suchte sie sich eine ungewöhnliche Inspiration: Adolf Hitler.

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Am 20. Mai 2019 flimmerte die finale Folge von "Game of Thrones" über die Bildschirme. In selbiger hält Emilia Clarke, alias Daenerys Targaryen, eine äußerst intensive Rede, in der sie ankündigt, nach der Schlacht in Königsmund, auch noch den Rest der Welt "befreien" zu wollen.

Die Rede, welche sie vollständig in der Fantasy-Sprache Valyrisch hält, stellt eine Schlüsselszene des Finales da, in der die Charakterentwicklung von Daenerys gipfelt. Bei der Vorbereitung auf diesen wichtigen Moment, griff Clarke dabei auf eine ungewöhnliche Inspirationsquelle zurück.

Denn wie die Schauspielerin im Interview mit "Variety" verriet, orientierte sie sich bei der martialischen Ansprache an verschiedenen Diktatoren - darunter auch Adolf Hitler.

Diktatoren als Vorlage für Daenerys Targaryen

Wie Emilia Clarke in dem Interview mit "Variety" offenbarte, habe sie sich für ihre letzte flammende Rede als Daenerys Targaryen sehr unter Druck gesetzt. "Normalerweise habe ich solche Dinge schnell drauf, aber diese Rede bedeutete mir so viel. Ich habe mir solche Sorgen gemacht, dass ich es verk***e." Der Umstand, dass sie die Ansprache in einer erfundenen Sprache halten musste, habe diesen Druck zusätzlich erschwert.

Sie sei ihren Text immer und immer wieder durchgegangen und sei bis spät in die Nacht aufgeblieben, um zu üben. Im Alltag, beim Einkaufen oder beim Putzen ihrer Wohnung habe sie die Rede permanent im Kopf gehabt. Sie habe viele schlaflose Nächte damit verbracht, in Tränen aufgelöst und voller Selbstzweifel zu denken, sie könne das nicht schaffen.

Die Reden von berüchtigten Diktatoren hätten ihr letztendlich dabei geholfen, die Szene, trotz aller Zweifel, umsetzen zu können. "Ich habe jede Menge Videos von – jetzt kommt es mir komisch vor – Diktatoren und mächtigen Anführern in einer fremden Sprache angeschaut, um zu sehen, ob ich verstehen konnte, was sie zu sagen hatten, auch wenn ich die Sprache nicht kenne. Und das geht!", berichtete sie.

"Du kannst absolut verstehen, was Hitler verdammt noch mal sagt", sagte sie und fuhr fort: "Also habe ich mir gedacht: 'Wenn ich jedes einzelne Wort glauben kann, das ich sage, dann braucht das Publikum nicht so sehr auf die Untertitel zu achten.'"   © 1&1 Mail & Media / CF

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