Die Teilnehmerinnen der "Germany's Next Topmodel"-Staffeln landen nach den Sendungen erstmal automatisch bei "Oneeins", der Agentur von Heidis Vater, Günther Klum. Doch auffällig oft bleiben sie dort nicht besonders lang. Was steckt dahinter? Das hat die "Bild" nun Günther Klum gefragt.

Erst müssen sie durch die harte Schule von Heidi Klum (43), dann dürfen sie zu Papa Klum in die Agentur. Doch immer wieder wenden sich die "GNTM"-Models von Günther Klums (70) Modelkartei "Oneeins" ab.

Ein bisschen Schwund ist immer?

Papa Klum sieht die Trennungen mit den paar Models nicht besonders tragisch, wie "Bild" erfragte: "Bei über 250 Models, die in den letzten elf Jahren bei GNTM mitgemacht haben, gibt es natürlich viele Kündigungen, da es immer Leute gibt, die den Mädchen erzählen, wie gut sie sind. Meine Mitarbeiter machen einen super Job aber sie können nicht alle in die erste Reihe bringen."

Seiner Meinung nach sind die Weggänge also zu vernachlässigen, wie zum Beispiel von Stefanie Giesinger (20) letztes Jahr, Larissa Marolt (24) im Sommer 2014, Alisar Ailabouni (27) schon 2011. Und zuletzt machte Elena Carriére (20) mit der Agentur Schluss.

Kündigung kam vom Anwalt

Letztere hatte ihren Abgang durch einen Anwalt angekündigt, was Günther Klum wohl nicht so gut fand: "Es ist gewöhnungsbedürftig, wenn ein Anwalt selber Star sein möchte. Elena hatte das Glück, bei GNTM den zweiten Platz belegen zu können. Dadurch hat sie einen Anstellungsvertrag mit allen steuerlichen Vorteilen bei mir erhalten. So viel ich weiß, ist das einmalig für Models, dieser Vertrag wurde jetzt werbewirksam für den Anwalt gekündigt. Die Umstände sprechen für sich. Ob das Fehlen des monatlichen Gehalts für Elena vorteilhaft ist, bleibt abzuwarten."

Stefanie Giesinger hatte dagegen gekündigt bzw. ihren Vertrag nicht verlängert, weil sie fand, dass es "einfach mal an der Zeit für etwas Neues war", wie sie "Bild" sagte. Sie und die Agentur seien aber immer gut miteinander ausgekommen.  © top.de