Manche nennen es Quarantäne, Wendler "ein bisschen wie im Knast": In "Laura und der Wendler - Jetzt wird geheiratet" verbringt das glückliche Paar mit Wendlers Tochter Adeline eine luxuriöse Auszeit in Mexiko - die perfekte Erholung von harter Arbeit im Autokino.

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Corona birgt viele Herausforderungen - da machen Michael Wendler und seine Verlobte keine Ausnahme. Während Social-Media-Sternchen Laura gut gebucht ist, kämpft der Schlagersänger dieses Jahr mit vielen Konzertabsagen: "Ein wirtschaftliches Desaster", gibt er zu.

Zum Glück gibt es den ihm (neuerdings) herzlich verbundenen Oliver Pocher, der ihm unter die Arme greifen kann. Beim gemeinsamen Auftritt in einem Düsseldorfer Autokino, wo die Pochers eine Live-Ausgabe ihres Podcasts präsentieren, kann Wendler nach viermonatiger Bühnenabstinenz wieder seiner Leidenschaft nachgehen: "Ich will meinen Fans nahe sein."

"Laura und der Wendler - Jetzt wird geheiratet": Wendlers Auftritt beim Autokino

Doch wie soll das in solch einer Location funktionieren? "Man steht vor einem vollen Parkplatz, alle hupen, man will eigentlich zur Seite fahren und muss sowieso alles ausblenden, was man als Künstler an Arbeit mit den Fans erlernt hat", wundert sich Wendler über seinen, wie er sagt, "jungfräulichen Auftritt".

"Daran solltest du dich nicht gewöhnen", warnt Wendler seine Laura in der Traumvilla. Es sei ja nicht so, dass er pleite wäre - aber "so einen Luxus" habe er selbst noch nicht erlebt.

Die Show aber ("Wenn die Feuermelder brennen, trinken wir Brause mit viel Schaum") funktioniert, und der Wendler lässt sich im Rausch der Blinker und Scheinwerfer auf Großes ein: Immer noch rechnet er fest mit Oliver Pocher als Hochzeitsgast: "Ich meine die Einladung ernst, aber weiß nicht, ob ich mich auf die Zusage verlassen kann."

Michael Wendler: "Es ist ja nicht so, dass ich pleite bin"

Ob der "Michael Jackson des Schlagerpops" (Pocher über Wendler) seiner jungen Braut überhaupt etwas bieten kann? "Reich wird sie nicht heiraten, die Laura, das muss man mal ganz klar sagen", gibt er zu. Ihr Blick auf diese Aussage spricht Bände und auch die knappe Nachfrage: "Warum?"

"Ich achte nicht aufs Geld, weil ich auch keins habe. Es ist ja nicht so, dass ich pleite bin. Ich kann mir einige Specials für Laura leisten, aber die wirklich großen Sachen, die ich ihr gerne kaufen würde, gehen gerade nicht", erklärt Wendler in Richtung Kamera.

Die Lösung liegt in unerbittlichem Arbeitsethos ("Man muss sich immer Ziele setzen und dann arbeiten, arbeiten, arbeiten") und mehr Schein als Sein: Ort des Bekenntnisses ist eine luxuriöse Villa am Traumstrand in Mexiko, wo Wendler, Laura und seine Tochter Adeline auf ihre Einreisegenehmigung in die USA warten. Dass ihnen neben fünf Schlafzimmern, mehreren Pools und einem Palmengarten auch noch ein Privatkoch zur Verfügung steht, sei das Ergebnis einer ihrer zahlreichen Kooperationen mit "Partnern" - also glitzernde Goodies für umme, dafür Werbung für das Produkt.

Wendler Villa in Mexiko: "Hier können wir einige Kinder machen"

Und dabei ist es nicht einmal perfekt, findet die stilbewusste Laura. "Zu rustikal" sei ihr das mit traditionell-inspirierten Möbeln eingerichtete Haus, "ich bin eher modern". "Die Palmen vor der Aussicht würde ich auch beseitigen", sagt die aus dem nördlichen Sachsen-Anhalt stammende Influencerin.

Den Wendler stören eher die "vielen Treppen", die es zwischen den vielen Schlafzimmern zu besteigen gilt. Aber wenn man "sonst keinen Sport machen kann", sei es in Ordnung, "Hauptsache Aircondition!" Den Privatkoch engagiert Laura gerne, während Wendler über den Lebensstil mit Hausangestellten staunt: "Ich mag es zu Hause gerne ruhig und auch, wenn eine Frau gerne für ihren Mann kocht."

Nun gut, so bleibt dem Unterhaltungsprofi in der tropischen Urlaubsquarantäne wenigstens Zeit für das Wesentliche. Fünf Schlafzimmer mit noch mehr Betten sorgen für Flexibilität und Perspektive: "Hier können wir einige Kinder machen."  © 1&1 Mail & Media/teleschau