"Männer wollen etwas zum Gucken": Die "Bus Babes" stellen sich vor

Nach den "Trucker"- und den "Trecker Babes" sitzen bei kabel eins nun die "Bus Babes" hinterm Steuer. Wie sie sich unter anderem auf dem legendären "Wacken Open Air" oder vor einer Großraumdiskothek schlugen, verrät die Bildergalerie.

Bei kabel eins sind nunmehr die "Bus Babes" unterwegs. Nach den "Trucker Babes" und den "Trecker Babes" setzen sie das PS-Format fort. Wie sich die Fahrerinnen unter anderem im Dirndl geschlagen haben, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Die Musiker dürfen viel in Jules Bus. Nur auf dem Bord-WC gelten strengste Regeln. Die 28-Jährige: "Die Toilette ist nur für das kleine Geschäft. Kotzen und kacken, das dürfen sie nicht. Das ist wichtig, weil sonst ist das Klo binnen zehn Minuten verpestet. Und es stinkt den ganzen Bus voll."
Länger als 20 Meter sind die Luxus-Busse, die Jule steuert. Die teuren Gefährte sind ausgerüstet mit Lounge und Schlafkojen. Über ihren Job sagte die Busfahrerin: "Eine Frau muss immer 150 Prozent leisten, wenn sie in einem Männerberuf bestehen will."
Knorkator-Sänger Stumpen und Jule kennen sich von früheren Fahrten. Und der Rocker schätzt sie sehr. Die Begründung: "Wie ein Mann fährt sie, relaxed. Sie hat den Bus völlig unter Kontrolle. Das Schöne ist, dass sie durch ihre sensible, feinsinnige Art eine Atmosphäre schafft, die ein Mann nicht schaffen könnte."
Jule hat Knorkator zum legendären "Wacken Open Air" gesteuert. Auch Heavy-Typen sollen sich bei ihr pudelwohl fühlen. Ihre Lieblingsdetails sind ein riesiger Aschenbecher und ein Fußabstreifer. Jule: "Daheim hat auch jeder einen Läufer vor der Tür."
Wenn man tagelang mit Stars unterwegs ist, sollte man doch einiges über sie erfahren oder? Die Busfahrerin startet verheißungsvoll. "Die erzählen mir alles - über Gott und die Welt. Über die Kinder, über die Frauen. Ich bin wie ein kleiner Priester, der zuhört und schweigt", sagt sie. Mehr will sie nicht verraten. Schade!
Auf ihrem ersten Wacken-Festival wird Jule sogleich geadelt. Knorkator-Sänger Stumpen holt die "beste Busfahrerin der Welt" auf die Bühne. Vor 70.000 Fans schmettert er ihr den Song "Jule hat Schuld". Als Fahrerin einer Rockband unterwegs zu sein, muss wirklich ein Traumjob sein.
Petra Junghans aus Bad Bederkesa hoch im Norden arbeitet seit 32 Jahren als Busfahrerin. In dieser Zeit hat die 54-Jährige sehr viel erlebt. Jedoch: Nicht alles habe sich zum Besseren entwickelt, findet die "Diesel-Diva".
Am Steuer wirkt Petra sehr abgezockt. Auch mieses Nord-Wetter bringt sie nicht aus der Ruhe. Anders hingegen verhalten sich die anderen Fahrer. Petra mürrisch: "Viele kommen bei diesem Wetter gar nicht klar. Entweder fahren sie wie die Blöden. Oder sie fahren mit 60 auf der Autobahn."
Das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer habe sich in den vergangenen Jahren sehr verändert, urteilt Petra. Ihre vernichtende Meinung: "Ich weiß auch nicht, ob die Ar...löcher alle aus der Erde gekommen sind." Richtig ekelhaft findet sie die Parkplätze an der Autobahn. "Die mag man nicht mehr benutzen, weil sie so versifft sind."
Julia Kandlbinder aus einem kleinen Ort bei Linz in Österreich ist eigentlich Bürokauffrau. Doch sie wollte mehr mit Menschen zu schaffen haben. Nun ist sie eben Busfahrerin. Hinterm Steuer sitzt sie gerne im Dirndl. Und das hat einen sehr einleuchtenden Grund. Julia: "Die Männer wollen etwas zum Gucken haben."
Diesen Spruch bekommt Julia eigentlich immer zu hören. Wenn sie bei einer Reisegruppe ankommt, werde sie nach eigener Aussage stets gefragt: "Wo ist der Busfahrer hin." Die "Alpenprinzessin aber nimmt's locker. Ihr Lieblingsmotto lautet: "Wenn Engel reisen, wird sich das Wetter weisen."
Julia kennt sich aus im Leben. Und das mit 26 Jahren. Sie sagt: "Manche Männer haben keine Eier in der Hose. Eine temperamentvolle Frau weiß, was sie will. Und das verlangt sie dann auch von einem Mann. Deshalb suchen sich viele lieber ein Mauserl, bevor sie eine emanzipierte Frau daheim haben." Sich selbst beschreibt Julia als "temperamentvoll".
Moni Trentmann hat nach eigener Aussage ihren Traumjob gefunden. Die 48-Jährige steuert entweder einen umgebauten US-College-Bus oder einen Stretch-Hummer von Party zu Party. Als "Königin der Nacht" braucht sie allerdings sehr starke Nerven. Erst recht, wenn ihre zumeist sehr jungen Gäste immer betrunkener werden.
Doch Moni weiß sehr genau, wie sie sich durchzusetzen hat. Spurt einer ihrer Gäste nicht so, wie sie will, und blockiert dann auch noch die Weiterfahrt, droht sie schnell mit der Polizei. Nein, mit der resoluten Moni legt sich lieber niemand an.