In seiner Rolle als Hauptkommissar Jens Stellbrink im ARD-"Tatort" ist der Schauspieler Devid Striesow auf Verbrecherjagd. Wie die "Bild" berichtet, ist der 39-Jährige jetzt zum Opfer einer Erpressung geworden und muss als Zeuge vor Gericht erscheinen.

Angeblich handelt es sich bei dem Erpresser um Striesows eigene Schwester. Die 50-Jährige sei geschiedene Mutter von vier Kindern und seit 2007 erwerbsunfähig. Laut Staatsanwaltschaft soll sie auf Grund ihrer finanziellen Nöte einen erpresserischen Brief an ihren Bruder geschrieben haben.

Darin soll sie eine Summe in Höhe von 5.000 Euro gefordert haben, und zwar bis zum 15. Februar. Sie habe damit gedroht, den Medien für Striesow unangenehme Informationen zukommen zu lassen: dass er Drogen konsumiere, seine Frau schlage, trinke und im Casino monatlich Summen von 10.000 bis 20.000 Euro verspiele. Die "Bild" betont aber ausdrücklich, dass es sich hierbei um unbestätigte Behauptungen handelt.

Die Agentur von Devid Striesow wollte zu dem Vorgang keinen Kommentar abgeben, und auch der "Tatort"-Star selbst war zu keiner Stellungnahme bereit. (frei)