"The Masked Singer"-Finale: Sie steckten unter den Kostümen

"The Masked Singer" begeisterte die Fernsehzuschauer. Doch wer steckt hinter den aufwendigen Kostümierungen? Das sind die Kandidaten der verrückten Mitrateshow. © spot on news

Vielarmig und leichtfüßig performt der Oktopus in der ersten Folge der neuen Show "The Masked Singer" die Bruno-Mars-Nummer "Uptown Funk“. Die goldene Spitze, die am Oberteil des Kleides verarbeitet ist, stammt aus Venedig und sorgt für einen echten Hingucker auf der Bühne. Von der Stimme des Oktopus kann dieses Detail aber nicht ablenken: Viele Zuschauer erkennen die Kandidatin trotz Kostümierung sofort.
Es ist Lucy Diakovska, das ehemalige Mitglied der deutschen Girlband No Angels. Sie muss sich aufgrund der wenigen Zuschauerstimmen als erste Kandidatin demaskieren und aus der ProSieben-Show verabschieden. Hat sie sich mehr erhofft? "Also ich denke, jeder wird irgendwie enttäuscht sein, wenn er nicht noch ein paar Mal auf der Bühne stehen darf. Ich bin aber nicht enttäuscht von meiner Performance, weil ich mich einfach sehr, sehr wohl gefühlt habe", sagt sie nach ihrem Ausscheiden.
Er ist bunt, beweglich und eine echte Erscheinung: Mit "Fever" von Peggy Lee legt der farbenfrohe Schmetterling in Folge zwei einen bezaubernden Auftritt hin. Die Jury, bestehend aus Ruth Moschner, Max Giesinger und Collien Ulmen-Fernandes, vermutet unter der Maske ein Model. Wenn sich die drei da mal nicht getäuscht haben ...
Tatsächlich steckt in der farbenfrohen Kostümierung die einstige GZSZ-Darstellerin Susan Sideropoulos. Neben dem Singen war vor allem das Versteckspiel die größte Herausforderung für sie, wie sie im Interview mit "Spot on News" verrät. Und auch die Maskierung hat offenbar ihre Tücken: "Ich glaube, ich habe in den vergangenen Wochen allein aufgrund des Schwitzens zwei Kilogramm abgenommen."
10.000 farbige Federn lassen das Kostüm des Kakadus schillern. Mit Hits wie "She's A Lady" von Tom Jones wollte er das Publikum von sich überzeugen. Jetzt ist es heraus: Schauspieler Heinz Hoenig steckte im Federkleid.
Und hier noch einmal ohne Maske: Es ist wirklich Schauspieler Heinz Hoenig.
"Ich bin ganz gerne 'THE BOSS', doch immer wieder wird mir gesagt, was ich zu tun habe", verrät das überaus maskulin auftretende Eichhörnchen in der Show. Eindruck schindet das Kostüm mit der flauschigen Superhelden-Maske auf jeden Fall. Die Haare müssen zum Teil einzeln daran angebracht werden. Wer wohl so viel in seine Anonymität investiert? Die Zuschauer tippen auf Bloodhound-Gang-Bassist Evil Jared, doch ...
... sie liegen falsch: Tatsächlich steckt das schwedische Topmodel Marcus Schenkenberg im Kostüm des Superheldennagers. Darüber, dass er in der vierten Folge von "The Masked Singer" enttarnt wurde, ist der 50-Jährige traurig und froh zugleich. "Am schwierigsten war es, meine Mutter anzulügen."
Für verführerische und grazile Auftritte bei "The Masked Singer" sorgt stets der Panther. Dabei ist die Kandidatin im schwarzen Latex-Kostüm auf diese Weise wohl gar nicht bekannt: "Ich werde zum ersten Mal meine sexy Seite zeigen", lässt sie Jury und Zuschauer wissen. Auf einer Bühne zu stehen macht ihr nach eigenen Angaben nichts aus. Ist sie also eine professionelle Sängerin?
Im Halbfinale der Show lässt der Panther dann seine Maske fallen. Darunter verbirgt sich die Schlagersängerin Stefanie Hertel. Nach ihrer Enttarnung wird der Spieß umgedreht und das Publikum singt für Hertel. Die feierte nämlich am Tag des Halbfinales ihren 40. Geburtstag.
Fünf Kandidaten standen im Finale. Das Monster hat als pinker Flauscheball viele Sympathiepunkte eingeheimst. Im Online-Ratespiel von ProSieben haben die Zuschauer eine klare Tendenz, was die wahre Identität des Monsters anbelangt: Dschungelkönigin Evelyn Burdecki wird hinter der Maske vermutet.
Sein Kostüm wird besonders veredelt: 40 verschiedene Schichten Airbrush und Farbe sind nötig, um die Schattierung der Grashüpfer-Maske zu erreichen. "Ich darf viele Auszeichnungen mein Eigen nennen", erzählt der charmante Grashüpfer in der Show.
Schon seit Folge eins wird unter dem kriegerischen Kostüm des Kudus TV-Moderator Daniel Aminati vermutet. Und das stimmt!
4.000 Federn schmücken das wohl unschuldigste Kostüm der Staffel. Der Teilnehmer, der als weißer Engel auf die Bühne tritt, braucht ganz schön Kraft, denn das Kostüm wiegt stolze 25 Kilo. Wer diese Last wohl auf sich genommen hat? "Der Engel entspricht meinem Naturell, aber in jedem Engel steckt auch ein kleiner Teufel", sagt der maskierte Kandidat in der Show.